Factsheet zu SAP S/4HANA: Das bringt die neue ERP-Generation

Kritisiert wird unter anderem der Mangel an Use Cases: Es fehle an Anwendungen, die den Aufwand einer Umstellung tatsächlich rechtfertigen, monieren die Skeptiker. Auch die Beschränkung auf SAP HANA als einzige Datenbank, mit der S/4HANA läuft, stößt auf Widerstand. Bisher hatten SAP-Nutzer die Wahl zwischen fünf verschiedenen Datenbanken. Weitere Kritikpunkte sind die Unsicherheit bezüglich der Zukunftsfähigkeit bestehender Modifikationen und Individuallösungen. Auch über das Zusammenspiel von S/4HANA und Lösungen anderer Anbieter gibt es bisher noch wenige Informationen.

http://it-rebellen.de/2016/07/28/18518/

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Gebrauchte SAP Software

Gebrauchte SAP Software erfrischt das Geschäft Nach gescheiterter Einführung: Getränke Pfeifer verkauft SAP Lizenzen

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Zeit für den Umstieg

Im Vergleich zu anderen Softwareherstellern mögen 22 Prozent jährliche Pflegegebühr nicht dramatisch hoch erscheinen, aber für einen SAP-Bestandskunden ist es ein Schlag ins Gesicht. Jahrzehntelang arbeiteten die Anwender mit Walldorf konstruktiv und kritisch zusammen: Ideen der Bestandskunden flossen in die Entwicklung in Walldorf ein – die Frage des Intellectual Property (IP) wurde und musste nie diskutiert werden. Man war eine Wertegemeinschaft und jeder hatte in dieser erfolgreichen SAP-Community seinen Platz gefunden. Romantisch gesagt: Es war zu schön, um ewig so zu bleiben!

Mit 22 Prozent Pflegegebühr ging SAP gegen die Bestandskunden vor, die jahrelang den Erfolg von SAP gewährleisteten. Das schnelle und erfolgreiche Wachstum von SAP beruht zum Teil auf eigenem Können, aber zum Teil eben auch auf der Loyalität und Kooperation der Bestandskunden. Dieses Fundament der SAP-Wertegemeinschaft wird seit einigen Jahren durch das Topmanagement aus Walldorf korrumpiert – Zeit, sich für Bereiche wie Service und Support neue Partner zu suchen. Die Mischung macht es aus: Eine moderate Preissteigerung geht in Ordnung, wenn gleichzeitig die gebotene Leistung in einem vernünftigen Verhältnis zur Pflegegebühr steht. Manche EhPs (Enhancement Packages) aus der Vergangenheit hatten jedoch zweifelhafte Qualität. Die Reichsteilung in Standard und Enterprise Support war kontraproduktiv – verärgerte die Bestandskunden mehr, als dass es einen Gewinn für SAP abwarf. Die Beschränkung des „lizenzfreien“ SolMan hinsichtlich des Funktionsumfangs für Standard-Support-Kunden war wenig vertrauensbildend. SAP ist auf Suite 4 fokussiert und die ECC-5.0/6.0-Bestandskunden haben mit ERP und Suite 7 das Nachsehen – Zeit, sich für Bereiche wie Service und Support neue Partner zu suchen.

Nichts ist so beständig wie der Wandel: Mit mehr Geld in der Walldorfer Tasche müssen und dürfen die SAP-Bestandskunden auch mehr Leistung von ihrem ERP-Weltmarktführer verlangen – genau das Gegenteil passiert: Auf der einen Seite erweitert SAP ihr Angebot durch zahlreiche und teure Zukäufe, auf der anderen Seite wird das Kernangebot extrem beschnitten und reduziert. Bis 2025 ist der totale Kahlschlag im Zentrum der SAP-Community geplant. Suite 4 mit der In-memory-Computing-Datenbank löst Suite 7 mit AnyDB ab. Wenn SAP der Suite 7

jetzt den Todesstoß versetzt, ist Rimini Street die einzige Rettung. Ab 2025 wird es für Bestandskunden keine Wahlfreiheit mehr geben. Oracle, IBM und Microsoft sind Vergangenheit – Zeit, sich für Bereiche wie Service und Support neue Partner zu suchen. Deadline 2025: SAP hat das natürliche Recht, eine Geschäftsentwicklung nach eigenen Ideen und Vorstellungen zu betreiben. Genauso muss aber auch der Bestandskunde eigene Überlegungen zum Investitionsschutz anstellen. Wenn die eigene Roadmap nicht mehr kompatibel mit der SAP-Strategie ist, dann herrscht Handlungsbedarf! Zeit zum Handeln besteht jetzt, weil es bis 2025 noch ein paar Jahre hin sind. Beschlossen ist die Abschaffung der Wahlfreiheit. SAP setzt auf ein reines

In-memory-Computing-Modell mit Intel-x86-Server und Linux – vielleicht noch eine Option auf IBM Power. Wer festhalten will oder muss an anderen Hardware-Plattformen, Betriebssystemen und Datenbanken (AnyDB), war in der Vergangenheit bei SAP hervorragend aufgehoben. Die SAP-Zukunft hingegen ist monolithisch und letztendlich monopolartig. Die aktuelle Gemeinsamkeit wird durch SAP schrittweise in eine singuläre Abhängigkeit gewandelt – Zeit, sich für Bereiche wie Service und Support neue Partner zu suchen.

Innovation ist das Salz in der Suppe, der Informatiker aber sagt: Never change a running system! Wer sowohl Investitionsschutz als auch Innovation auf seiner Roadmap stehen hat, muss für sein SAP-System einen alternativen Service- und Supportpartner finden. SAP geht einen neuen, interessanten, vielleicht erfolgreichen Weg mit Suite 4, der aber nur für einen kleinen Teil der Bestandskunden relevant sein könnte. SAP-Bestandskunden mit erfolgreichem Customizing, perfekten Geschäftsprozessen und stabiler ERP-Architektur sollten sich einen neuen

Partner für die Pflege der existierenden ERP-Landschaft mit AnyDB suchen oder mutig den Sprung in die neue In-memory-Computing-Dimension wagen. Einen Mittelweg wird es diesmal nicht geben. Der Bestandskunde steht vor der Wahl: alternativen Service und Support oder In-memory Computing.

Peter M. Färbinger

http://www.riministreet.com/de/Documents/E-3_1504_Coverstory_DE.pdf

Sparen mit Second-Hand-Lizenzen

„Microsoft hat versucht, auch uns unter Druck zu setzen“, berichtet Henry Taubald, COO und Geschäftsführer von s.Oliver, von seinen Erfahrungen. Die Hersteller wollen bei den Interessenten an gebrauchter Software Verunsicherung schüren und die Verantwortlichen einschüchtern. „Aber nie schriftlich“, erinnert sich der Manager, „das geschah nur im Gespräch.“

http://www.computerwoche.de/a/sparen-mit-second-hand-lizenzen,1889446,3

Volumenlizenzen aufspaltbar

Die Aufspaltung von Volumenlizenzen wurde bislang als mit der Rechtsprechung unvereinbar angesehen. Nach der Begründung der „UsedSoft III“-Entscheidung (BGH, Urt. vom 11.12.2014, Az. I ZR 8/13) hat sich dies geändert. Hat nach BGH der Ersterwerber eines Computerprogramms eine Lizenz erworben, die die Nutzung mehrerer eigenständiger Kopien erlaubt, kann sich der Nacherwerber von Kopien dieses Programms mit Erfolg auf die Erschöpfung des Verbreitungsrechts an diesen Kopien berufen, wenn der Ersterwerber eine entsprechende Anzahl von Kopien unbrauchbar gemacht hat. Client-Server-Lizenzen sind anders zu beurteilen, weil sie lediglich die Nutzung einer servergebundenen Kopie durch mehrere Nutzer zulassen.

Praxistipp: Die Rechtsprechung zum Gebrauchtsoftwarehandel wird immer differenzierter. Damit kommt Details der Ausgestaltung von Lizenzmodellen immer größere Bedeutung zu.

Daniel Pfeifer, München
skwschwarz.de

Link http://ticker.skwschwarz.de/m/6318599/523437-8a205adb07ac85bcb0640614c69934f7#cra-32329181674

Gebrauchte Volumenlizenzen finden Sie unter:

http://www.stille-software.de/gebrauchte-volumenlizenzen/

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PROBLEME IN DER SAP-EINFÜHRUNG

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Sparen mit Second-Hand-Lizenzen

Hermann Scherer, Speaker & Business Expert: „Der Softwaremarkt ist geprägt von monopolistischen Strukturen: Globale Konzerne diktieren nicht nur die Preise, sondern sie versuchen auch die Spielregeln vorzugeben, nach denen der Markt zu funktionieren hat. Der Kunde hat in dieser Situation unweigerlich das Nachsehen. Mit dem Gebrauchtmarkt für Software wurde hier endlich ein entscheidender Schritt in Richtung Marktliberalisierung getan.“
Erwin und Melanie Schierle, Schierle Stahlrohre KG: „Als mittelständisches Unternehmen stehen wir Tag für Tag im immer schärfer werdenden Wettbewerb. Da kann es nicht angehen, dass sich die großen Softwarehersteller diesem Wettbewerb durch die Bildung monopolistischer Kartelle entziehen. Es ist höchste Zeit für die Liberalisierung des Softwaremarktes.“

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