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Ungeahnte Liquiditätsreserven durch stille Software, Teil 4

Nutzungsanalyse

Ein weiterer Weg zur Kostenreduzierung ist eine Nutzungsanalyse.

Eine Software-Nutzungsanalyse kann Lizenzmodelle, Software-Upgrades und Wartungsverträge dergestalt optimieren, dass bilanzwirksame Kosteneinsparungen im großen Rahmen entstehen. Die Ermittlung der täglichen Nutzungszeit und der Verteilung im Unternehmen bieten zum Beispiel die Möglichkeit, Überlizenzierung zu vermeiden oder auch bestimmte Lizenzen an mehreren Arbeitsplätzen zu teilen.

Bei diesem Lizenz-Sharing verwaltet ein automatisiertes Lizenz-Management die Programme, so dass die Nutzer selbst nicht in ihrer Arbeit behindert werden und gar nicht bemerken, dass sie ein Programm mit einem Kollegen „teilen“.

Beispiel aus der Praxis: Die Analyse bei einem mittelständischen deutschen Unternehmen mit rund 3.500 PCs im Filialnetz ergab, dass mehr als 20.000 Lizenzen nicht genutzt wurden. Allein bei der meistgebrauchten Anwendung waren 480 ungenutzte Lizenzen vorhanden, für die jedes Jahr 139.200 Euro Wartungsgebühren gezahlt wurden. 176 überflüssige PCs waren für 140.800 Euro erneuert worden, und 434 PCs wurden durchschnittlich weniger als 5 Minuten pro Tag genutzt. 1.196 lokale Arbeitsplatzdrucker druckten im Schnitt weniger als 2 Seiten pro Tag.

Bei diesen Zahlen verwundert es nicht: Die Analyse ergab ein kurzfristig realisierbares Einsparpotenzial von über 600.000 Euro.

Fazit

Die Beispiele zeigen, dass durch die Investition in IT-Controlling, in Nutzungsanalyse und in Software-Lizenzmanagement der Kostentreiber IT zu einem Wertschöpfer gemacht werden kann. Die Unternehmen sparen nicht nur bei der Neuanschaffung und der Wartung der ungenutzten Lizenzen, sondern sie können durch den Verkauf der stillen Software ihre Liquidität deutlich steigern. Es gilt, brach liegende Ressourcen im Unternehmen zu erkennen und zum richtigen Zeitpunkt zu nutzen oder zu veräußern.

Dabei greift die Kostensenkung bei den Lizenz- und Wartungskosten, aber auch bei der Rabattierung und Neueinführung. In einem großen Unternehmen (100.000 Mitarbeiter) liegt das Einsparpotential im mehrstelligen Millionenbereich.

Axel Susen

Axel Susen ist der Erfinder des Begriffs „stille Software“. Er war einer der ersten Händler in Deutschland, der das finanzielle Potential brachliegender Software-Lizenzen erkannte und aus dieser Idee ein Geschäft machte. Inzwischen gilt Susen als erfahrener Spezialist auf dem Gebiet der Software-Lizenzen.

Die Übertragung von stiller Software

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