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Gebrauchte Software: Ein kurzer Jahresrückblick

Mit großen Schritten neigt sich das Jahr 2011 dem Ende zu – Zeit, die wichtigsten Eregnisse run um das Thema „Gebrauchte Software“ noch einmal kurz Revue passieren zu lassen.

Das Jahr 2011 fing besonders verheisßungsvoll an – der erwaretete große Knall am 03.02.2011 blieb jedoch aus: An dem Tag entschied der BGH, das Verfahren UsedSoft vs. Oracle (Streitgrund ist der Weiterverkauf von online erworbenen Lizenzen) an den EuGH in Luxemburg weiterzureichen. Seitdem ist alles so, wie es vorher auch schon war. Was genau das für Software-Anweder bedeutet, können Sie u. a. hier nachlesen: BGH-Entscheidung: susensoftware kann wie gewohnt agieren.

Auch die Auswirkungen eines der größten IT-Trends  – „Cloud Computing“ – auf gebrauchte Software wurden diskutiert. Ob wir in Zukunft jegliche Software mieten, oder ob immer noch ein Zweitmarkt existiert, wird hier beleuchtet: Wie „gefährlich“ ist Cloud Computing für gebrauchte Software?

Aufregung ging durch die Reihen deutscher Medien, als ein Käufer von (vermeintlich) gebrauchter Software zu Schadensersatzzahlungen verurteilt wurde. Lässt sich hieraus etwa ableiten, dass sich Kunden von gebrauchter Software stets einem großen Risiko aussetzen? Mitnichten – vielmehr bestätigt das Urteil das Geschäftsmodell Händlern von susensoftware, nur anhand der Hersteller-Richtlinien und nicht mit notariellen Urkunden zu handeln: Gebrauchte Software kommt ohne Notartestate aus!

Axel Oppermann, Senior Advisor der Experton Group, kommentierte im August den gesamten Themenkomplex in seinem sehr lesenswerten Artikel: Gebrauchte Software – war es das? Interessantes Fazit: Bei gebrauchter Software gehe es „um Emanzipation von Industrie und Anwender. Es geht um Verhandlungspositionen bei der nächsten Erhöhung der „Wartung und Support“-Sätze und Themen wie die „Drittwartung“ von Software, und das Durchbrechen des Angebotsoligopols. Eine wesentliche Grundlage unseres Wirtschaftssystems ist der freie Handel und der ungestörte Austausch von Erzeugnissen, Produkten und Dienstleistungen. Alle Anwendervereinigungen und CIO-Verbände bleiben zahnlose Tiger, wenn sie die öffentliche Diskussion und die sachliche Konfrontation mit der Industrie scheuen.“

Interessant hört das Jahr auch auf – mit einem Thema, das mit gebrauchter Software eng verknüpft ist: http://www.cio.de berichtet, dass Sympatex als einer der ersten Kunden in Deutschland einen Drittwartungs-Vertrag mit Rimini Street geschlossen hat. „CIO Hasso Ercelebi spart damit für zehn Jahre die Hälfte seiner Supportgebühren“, heißt es hier: Supportgebühren für SAP halbiert.

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