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Was ist eigentlich stille Software?

Unter sogenannter stiller Software versteht man Software, die zunächst von einem Anwender gekauft, auf seinem Computer eingesetzt wurde und somit als Vermögensposten in seiner Bilanz erkennbar ist. In dem Moment, in der diese Software in der Bilanz abgeschrieben und nicht mehr verwendet wird, bezeichnet man sie als stille Software. Da die bereits gebrauchte Software nicht verschleißt, wird auch der Wert der Software-Lizenz mit der Zeit nicht verringert. Der Preis wird alleine durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Trotzdem bleibt die Software oft ungenutzt auf den Rechnern der Unternehmen installiert. Meist ist im Unternehmen nicht bekannt, welche wertvollen Lizenzen ungenutzt sind. Die Bestände werden von nur ca. fünfzig Prozent aller deutschen Unternehmen regelmäßig überprüft. Im Gegensatz dazu sind etwa dreißig Prozent überlizenziert. Wenn man diese Werte ausfindig macht, können sie vorteilhaft für die Unternehmen genutzt werden.

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