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Softwarenutzer in der Öffentlichkeit

Einige deutsche Gerichte und oftmals auch die Medien sind den von Seiten der Industrie seit Jahren vehement vorgebrachten Behauptungen erlegen, daß aus dem Volk der Arbeitenden und Zahlenden, ein Volk der Massenkopierer geworden sei. Auch wenn jetzt das EuGH den Vorgang des Verkaufs von gebrauchten Softwareprodukten geradezu gleichsetzt mit dem Verkauf eines Buches, ist damit die Diskussion noch lange nicht vorbei.

Auch weiterhin muß es Anliegen der Interessenverbände der Industrie sein, darauf hinzuweisen, daß nicht jeder Verkauf einer Softwarelizenz automatisch eine illegale Vervielfältigung / Nutzung nach sich zieht. Vielmehr ist genau das Gegenteil der Fall. Man kann davon ausgehen, dass vielfach gebrauchte Softwarelizenzen erworben werden, um eine Unterlizenzierung zu vermeiden oder letztlich aufzuheben.

Besonders die industriellen Softwareanwender haben kein anderes Interesse, als benötigte Software legal zu kaufen und einzusetzen. In allen mittelständischen Unternehmen, die ich kenne, und in allen Konzernen ist zur Einhaltung der Complience ein Team von Lizenzmanagern unterwegs. Diese Leute machen einen guten Job.

Es darf einfach nicht stillschweigend hingenommen werden, daß die „Urheberindustrie“ mit einer intensiv geführten Kampagne in der Öffentlichkeit die Meinung erzeugt, der Verkauf urheberrechtlich geschützter Werke werde nur noch zur Anfertigung von Kopien genützt. Die Ausführungen Verschiedener zeigen deutlich, wieweit sich hier bereits eine falsche Vorstellung in der Öffentlichkeit festgesetzt hat.

Für alle, die sich nicht jeden Tag damit beschäftigen, ist die kreative Erschaffung von Software-Produkten mit gleichem Inhalt, nicht zu erfassen. Dies passiert im SAP Umfeld genau wie im Microsoft Umfeld.

SAP: Selbst Eingeweihten fällt es schwer, den Unterschied zwischen einem Professional User und einem Limited Professional User zu erklären. Wir würden es einfach machen und die beiden Gleichstellen. Es ist nur, dass der Professional User ungefähr das Doppelte kostet wie der Limited Professional User…..

Microsoft: Suchen Sie mal den Unterschied zwischen einer Office 2010 ProPlus und einer Office 2010 Profesional Version. Sie werden überrascht sein, wofür man 100 Euro mehr bezahlen muss: es geht um den Software Key.

Gerne treffen IT Leiter auf Lizenzierungsänderungen. Beim Kauf der Lizenz wurde z.B. nach eigenem Umsatz lizenziert, heute nach angestellten Mitarbeitern. Oder umgekehrt. Was bedeutet das für die alte Lizenz?

Warum sonst sollte sich ein Auditrecht so leicht einfordern lassen?

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