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Gemietete Software weiterveräußern?

Hat ein Nutzer die von ihm verwendete Software lediglich gemietet, so ist es ihm nicht erlaubt, diese an einen Dritten weiterzugeben. Der Grundsatz der Erschöpfung aus dem Urheberrecht greift ausschließlich bei Verkäufen, nicht aber bei Mietverhältnissen. Dies ist ein Grund für eine Vielzahl großer Softwarehersteller, ihre Produkte in Form von Mietversionen anzubieten. Dass sich die Hersteller hier jedoch bisweilen wenig regelkonform verhalten, beweist Microsoft mit dem Angebot auf seiner Webseite, eine Version der Office Anwendung zu mieten. Der Nutzer, der sich für das Mietangebot entscheidet, muss den Weg über einen „Jetzt Kaufen“ Button gehen. Die Begrifflichkeit des Kaufens ist jedoch nicht vereinbar mit den Grundsätzen eines Mietverhältnisses. Möglich wäre es also, den Softwareriesen für diese Formulierung abzumahnen.

Vergleich für eine klarere Sicht der Situation: Für eine Mietwohnung muss niemand einen Kaufvertrag unterschreiben und das Wort „Kaufen“ ist nicht Gegenstand der vertraglichen Charakteristik.

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