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Der EuGH eröffnet Möglichkeiten

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes war absolut nutzerfreundlich und richtete sich nicht nach dem Willen der Softwarehersteller. Auch der Erwerb einer Software über einen Online-Download macht den Nutzer seit diesem Zeitpunkt zum rechtmäßigen Eigentümer, der über den weiteren Verbleib besagter Softwarekopie verfügen darf. Nicht notwendig ist es, den Hersteller der Software um Erlaubnis zu bitten. Auch die Updates dürfen beim Verkauf der Originalversion weitergegeben werden.

Absolute Voraussetzung für den rechtmäßigen Verkauf: Der vorherige Besitzer muss seine Kopie der Software unwiderruflich löschen.
Um die Frage, ob auch Einzelteile einer Software – also einzelne Lizenzen oder Lizenzpakete aus einem größeren Pool – verkauft werden dürfen, stritten sich die Unternehmen Usedsoft und Oracle sowohl vor dem Bundesgerichtshof als auch vor dem Europäischen Gerichtshof. Der 17. Juli 2013 brachte mit dem Urteil erneut Bestätigung: Auch das Aufspalten von Lizenzpaketen ist erlaubt.

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