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Marktführer im ERP-Markt und warum EAS aus der SAP-Welt stammt

Der Markt für ERP wird einer Studie der Marktforschungsfirma Panorama Consulting Solutions von den Softwarekonzernen SAP, Microsoft und Oracle dominiert. Im Jahr 2013 beläuft sich der Marktanteil des Walldorfer Konzerns auf 26 Prozent, gefolgt von Oracle mit 17 Prozent und Microsoft mit 11 Prozent. Die Softwarehersteller der Tier II-Klasse kamen auf 14 Prozent Marktanteil. Die Anbieter der Tier III-Klasse und andere erreichten einen Marktanteil von 31 Prozent. Bei der Tier III-Gruppe handelt es sich vorwiegend um kleinere ERP-Softwarefirmen. Gegenüber der Umfrage aus dem Jahr 2012 konnten SAP, Oracle und Microsoft ihren Marktanteil um sieben Prozent steigern. Am stärksten konnte SAP seinen Marktanteil mit einem Plus von vier Prozent ausbauen während Oracle und Microsoft ihre Marktposition um zwei bzw. ein Prozent stärken konnten. Die ERP-Hersteller der Tier III-Gruppe mussten hingegen einen Rückgang von sechs Prozent verkraften.

Die Implementierung von ERP-Lösungen beanspruchen mit Microsoft Dynamics den Ergebnissen der Umfrage nach durchschnittlich 12,5 Monate, bei SAP sind es 18,5 Monate und bei Oracle müssen 22,5 Monate einkalkuliert werden. Die optimalste Pla-nung haben SAP-Projekte, da sich die Zeitüberschreitung auf nur 2,5 Monate beläuft und 16 Prozent der geplanten Dauer entspricht.

Begriff EAS
Die Bezeichnung EAS stammt wahrscheinlich von SAP und bedeutet Enterprise Application Software, weshalb sich im Internet kaum Informationen zu dem Thema finden. Die Begriffe EIM (Enterprise Information Management) und EAM (Enterprise Asset Management) hat das Walldorfer Unternehmen ebenfalls geprägt. Alle drei Begriffe werden seitens SAP nicht erklärt und dürften bei so manchen IT-Verantwortlichen einer Firma oder bei Anwendern für Verwirrung sorgen.

Wie SAP auf seiner Webseite erklärt sei man dem IDC-Analysebericht »The Future«  zufolge mit 37 Prozent der Marktführer bei EAS. Der Marktanteil bezieht sich allerdings ausschließlich auf den Arabischen Mittleren Osten und Nordafrika. Wie der Konzern weiter ausführt, könnten mittelständische Unternehmen beim Einsatz von EAS den größten Gewinn erwirtschaften.

Nicht beschrieben wird welche Firmen eigentlich EAS in Europa einsetzen und wieso die Software für den Mittelstand von Interesse sein soll. Das Modul EAS wird weder von Oracle, Microft noch Adobe in ihren Produkten verwendet. Auf dem Softwaremarkt gilt ERP als ein anerkannter Begriff während dies bei EAS nicht der Fall ist. Generell bleibt ungeklärt aus welchen Grund überhaupt EAS von SAP beworben wird und das Soft-waremodul bei der Konkurrenz keine Beachtung findet. Es scheint als möchten die Walldorfer mit der Erfindung neuer Bezeichnungen ihre dominierende Marktstellung untermauern ohne zu erklären worum es sich bei EAS, EIM und EAM handelt.

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