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SAP beantwortet Fragen zur neuen Business Suite S4/HANA

Uwe Grigoleit, Chefentwickler von SAPs  neuer Business Suite hat im März einige wichtige Fragen zu SAP S/4HANA beantwortet.
Zu der Frage, für welche Kunden sich SAP S/4HANA besonders eignet und was die Vorteile der neuen Business Suite sind, sagte er, die neue SAP Business Suite sei eine komplett neue Generation, die durch höhere Effizienz hervor sticht sowie durch die Möglichkeit Planungen und Simulationen vieler klassischer Transaktionen durchzuführen.
Zunächst sei das Package Simple Finance erhältlich, das vor allem im Finanzbereich schnellere und einfachere Abläufe verspricht, für Ende des Jahres ist das Package Simple Logistics geplant und weitere folgen.
Das gilt jedoch nur für die Nutzer, die S/4HANA on Premise eingerichtet haben, Nutzer die sich für die Cloudversion entscheiden, können sofort von dem vollen Umfang von S/4HANA profitieren.
In weiteren Fragen ging es um den Preis für die Software, die Zeit, die für die Implementierung eingeplant werden muss und die Voraussetzungen für für SAP S/4HANA.
Grigoleit sagte, 75 % der SAP Kunden würden den ersten wichtigen Schritt, also die Migration der SAP Business Suite on HANA, innerhalb von sechs Monaten abschließen.
Dies sei zugleich die Voraussetzung für SAP S/4HANA, denn auf diese Basis werden die Simplifizierungen Simple Finance und Simple Logistics und andere Bestandteile von AP S/4HANA implementiert.
Eine allgemeine Aussage über den Zeitaufwand ließe sich  allerdings nicht machen, da manche Unternehmen die Migration auch zum Anlass nähmen, ihre ERP-Landschaft von Grund auf neu aufzustellen und beispielsweise auf ein Green- oder Brownfield-Projekt umzustellen, was durchaus mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte.
Programme wie Rapid Deployment Solutions (RDS) oder andere, die von SAP selbst oder deren Partnern angeboten werden, können die Migration zu SAP HANA jedoch begleiten und vereinfachen.
Bezüglich des Preises nannte Grigoleit keine direkten Zahlen, sagte jedoch, dass im Rahmen einer Promotionsaktion, die bis ins dritte Quartal dieses Jahres läuft, alle  Lizenznehmer der SAP HANA-Plattform für die SAP Business Suite ohne Zusatzkosten auch die Nutzungsrechte für SAP S/4HANA erwerben könnten.
Auf die Frage nach den benötigten Kenntnissen für die Migration sagte Grigoleit, die Maßnahmen würden zumeist von Implementierungspartnern erledigt, so dass der Kunde selbst sich nicht damit befassen müsse. Ausführliche Informationen stünden jedoch in SAPs Community Network bereit.Die Partner und Integrationspartner von SAP würden außerdem in regelmäßigen „Enablement-Sessions“ auf die neuen Technologien vorbereitet.
Bei der Frage nach der Kompatibilität bezüglich der Übernahme individueller Einstellungen sagte Grigoleit, grundsätzlich habe man sehr darauf geachtet, „backward“-kompatibel zu sein und dem Kunden damit die Möglichkeit zu geben, seine individuellen Anpassungen zu übernehmen. Einschränkungen seien allerdings möglich, wenn die Software vom Kunden modifiziert wurde.
Auf die Frage, was man unter einer systemgeführten Einführung zu verstehen habe, antwortet Grigoleit, SAP wolle damit die Implementierung von SAP S/4HANA für den Kunden vereinfachen und beschleunigen und setzte daher auf ein cloud-basiertes, voreingestelltes System mit einer Guided Configuration, einer geführten Konfiguration, die es dem Kunden ermöglicht, durch die Beantwortung einer Serie von Fragen eine Konfiguration zu erstellen, für die früher das manuelle Eingeben von Daten und Parametern notwendig war.
Natürlich tauchte auch die Frage auf, wie neu das neue Datenmodell wirklich sei.
Grigoleit antwortete darauf, die grundsätzlichen Datenstrukturen seien erhalten geblieben, da eine neue Datenstruktur eine komplette Migration, vergleichbar mit einer Systemeinführung,  erforderlich machen würde. Die vorgenommenen Änderungen, zum Beispiel zusammengelegte und vereinfachte Datenstrukturen, machen es jedoch möglich, die Änderungen in einem Upgrade einzuführen und so dem Kunden eine Migration zu ersparen.
Fragen tauchten auch auf in Bezug auf SAP Screen Personas, das anders als SAP Fiori im Zusammenhang mit SAP S/4HANA nicht erwähnt wird. Dazu führte Grigoreit aus, dass SAP Fiori die wesentliche Strategie für S/4HANA sein werde, die Nutzer von SAP Screen Personas jedoch mit geringem Aufwand auf diese neue Technologie geschult werden können. Es werde allerdings eine Übergangsphase geben.

Alle dreizehn Fragen und die ausführlichen Antworten von Uwe Grigoleit finden Sie unter http://de.news-sap.com/2015/03/11/sap-s4hana-13-fragen-sap/

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