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SAP setzt mit Nachdruck auf Datenbank-Plattform HANA

Der Softwarehersteller SAP setzt mit erhöhten Nachdruck auf seine Datenbank-Plattform HANA und drängt durch diese Strategie seine Kunden in die Cloud. Im Februar dieses Jahres wurde mit der SAP Business Suite 4 SAP HANA (SAP S/4HANA) die neueste Version des Programmpakets veröffentlicht. Das neue Produkt vereint Konzernangaben zufolge über 40 Jahre Erfahrung aus der Industrie unter Einsatz von SAP Fiori und SAP HANA.

Die Kunden erhalten SAP S/4 HANA über die Public Cloud, der Managed Private Cloud und alternativ als Installation auf dem eigenen System. Regelmäßig alle drei Monate sollen die neuesten Entwicklungen zu der Software-Suite in der Cloud zur Verfügung stehen. Die Nutzer der Private Cloud sollen jedes Halbjahr ein Update erhalten. Nur einmal im Jahr erhalten Kunden ein Software-Update, die nicht in der Cloud sind und nicht mit der Datenbank-Anwendung HANA arbeiten.

Wie SAP Global Vice President Co-Innovation Cloud Suite Sven Denecken im Februar zur Veröffentlichung von SAP S/4 HANA berichtete, müssen Kunden die digitale Transformation mitgehen und dafür seien flexible Systeme notwendig, die ohne großen Aufwand neue Prozesse verstehen.

Im Jahr 2014 konnte SAP sein Cloud-Geschäft ausbauen und seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 45 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro steigern. Die Umstellung auf die Cloud erfolgt nach dem Tempo der Kunden und sei laut SAP die richtige Strategie.

Die Cloud spielt für den Walldorfer Softwarekonzern eine zentrale Rolle für die Zukunft und wird massiv ausgebaut. Nicht alle Kunden werden die cloudbasierten Dienste wie HANA nutzen wollen und dadurch weniger von den Vorteilen der neuen Update-Politik profitieren. Statt alle drei bzw. sechs Monate erhalten Kunden, die SAP weiterhin lokal auf ihren Computersystemen installieren und nutzen ein Update nur einmal jährlich.

Das jährliche Update kann ein Vorteil sein, weil nur einmal alle zwölf Monate die neueste Version der eingesetzten Software eingespielt werden muss. Auf der anderen Seite werden diese Kunden benachteiligt, weil sie Aktualisierungen später als die Cloud-Nutzer abrufen können. Falls der Anwender dadurch eine Benachteiligung erfahren würde, wird er trotz der Nachteile sich gedrängt fühlen, in die Cloud zu wechseln. Die Gründe gegen die Cloud sind vor allem Bedenken bezüglich Datenschutz und Sicherheit; ausserdem fehlt noch eine positive Kosten/Nutzen- Bilanz.

Weitere Infos: http://de.news-sap.com/2015/02/03/sap-s4hana-die-kennzeichen-der-neuen-sap-software-generation/

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Kategorien:Aktuell, S / 4 Hana, SAP
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