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Preismodell und die Alternative

Das SAP Preismodell und die Alternative

Das SAP Preismodell ist für viele Kunden des Herstellers schwer zu verstehen. So ist heute zu beobachten, dass sich die meisten Anwender beinahe willenlos dem Preisgefüge unterwerfen und den Unmut über die hohen Kosten hinunterschlucken. Den Respekt, den sich SAP in der Wirtschaftswelt verschafft, ist auch hier wahrscheinlich fester Bestandteil des unternehmerischen Alltags.

Doch das Preismodell des Unternehmens gilt es nun einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Hierfür ist es auch notwendig, sich einmal umzuschauen an den Arbeitsplätzen deutscher Arbeitnehmer. Der Arbeitsplatz im modernen Büro besteht heute weitestgehend aus elektronischen Hilfsmitteln und Gebrauchsgegenständen. Der PC steht hier ganz im Zentrum und ist – wenn SAP genutzt wird – innerhalb des Unternehmens gut vernetzt und bietet Zugriff auf verschiedene Module und Systemoptionen. Kaum ein anderer Gegenstand wird im Büro häufiger genutzt. Dass aber in Sachen SAP gerade durch den Arbeitsplatz Kosten entstehen, deren Ausmaße sich zunächst kaum greifen und später nicht begreifen lassen, ist ein misslicher Umstand für viele Unternehmen. Ohnehin kostet die Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Tisch, Computer, Stuhl, Telefon und Zubehör das Unternehmen bereits mehrere Hundert – wenn nicht gelegentlich sogar Tausend – Euro. Dass nun plötzlich noch laufende Kosten entstehen, um Software nutzbar zu machen, das ist für viele Grund zum Ärger.

Vom Arbeitsplatz ins Preismodell

Die meisten Mitarbeiter in einem Unternehmen benötigen eine SAP Lizenz, nicht nur für die Zeiterfassung. Hierbei entscheidet nicht nur die Anzahl der Lizenzen über die Möglichkeiten, das System zu nutzen, sondern auch die Art der Lizenz ist entscheidend. So gibt es Employee Lizenzen, bei denen der User lediglich Leserecht hat, aber im System nichts verändern kann. Die Limited Professional Lizenzen erlauben ein gelegentliches Schreiben im System und letztlich die Professional Lizenzen ermöglichen das Nutzen aller Rechte und das dauerhaft, sofern das Berechtigungskonzept dies vorsieht. Diese Nutzer sind entsprechend auch die aktivsten mit einer Anzahl von 360 Interaktionen pro Stunde laut SAP, während die Limited Professional User eine Aktivität von 120 Interaktionen pro Stunde zeigen. Die Employee Lizenzen sind selbstverständlich die günstigsten, während sich die Preise bis zur Professional Lizenz steigern. Für eine solche Lizenz zahlt das Unternehmen dann stolze 3200,00 € – und das für den einzelnen Mitarbeiter.

Ein Blick in die Lizenzkalkulation

Betrachten wir uns nun am Beispiel eines durchschnittlichen Unternehmens mit einer Arbeitnehmeranzahl von 100 Mitarbeitern, welche Kosten für die Ausstattung der Mitarbeiter mit SAP Lizenzen entstehen. So braucht natürlich nicht jeder Mitarbeiter eine Professional Lizenzen, doch mit 80 Prozent kann gerechnet werden. In unserem Beispiel also gibt das Unternehmen bereits 256.000 € für die Lizenzierung der Arbeitsplätze von 80 rege aktiven Usern aus. Hinzu kommt nun, dass auch eine Datenbank gebraucht wird, damit SAP überhaupt funktioniert. Unser Beispiel-Unternehmen entscheidet sich für Oracle, was sich auf Kosten in Höhe von 15 Prozent des Lizenzwertes beläuft, also mit 38.400 € auf die Verbindlichkeiten Liste gesetzt wird. Nun erreicht die Kostenaufstellung einen besonderen Dorn im Auge der SAP Anwender, denn auch für Wartung bittet der Software Riese pro Jahr und Lizenz kräftig zur Kasse. 22 Prozent des Lizenzwertes, im Falle der Professional User also 809,60 € pro User und pro Jahr, kostet die „Wartung“ der SAP Systeme. Das sind dann weitere 64.768 € pro Jahr. Wir sind nun bei einer Gesamtverbindlichkeit von 359.168 €. Nun sind aber die verbleibenden 20 Mitarbeiter noch nicht mit Lizenzen ausgestattet und auch eventuell wichtige Module, die das Unternehmen benötigt, sind noch nicht bezahlt. Gerade diese schlagen aber kostenmäßig kräftig zu Buche. Unser – mit 100 Mitarbeitern doch eher kleines – Unternehmen hat mit der Einführung von SAP also einen finanziellen Brocken zu bewältigen, der jedes verträgliche Maß übersteigt.

Idealmaße? SAP misst nach

Der „Lizenzierungsalptraum“ nimmt noch kein Ende, wenn die Lizenzen gekauft und Verträge unterschrieben sind, denn jährlich werden die SAP Systeme unseres Beispiel-Unternehmens neu vermessen. Wird hierbei beispielsweise bei elf Limited Professional Usern festgestellt, dass diese sich in ihrer Aktivität gesteigert haben und laut Vorgaben und Maßstäben zu einem Professional User geworden sind, so muss das Unternehmen sich fügen und elf Professional User Lizenzen kaufen. Was mit den verbleibenden Limited Lizenzen passiert, fragt man sich zunächst. Die ernüchternde Wahrheit ist, dass SAP diese weder zurücknimmt, noch verrechnet. Sie bilden den Beginn des großen Groschengrabes, zu dem sich im Laufe der Jahre die virtuellen Keller unseres Unternehmens entwickeln werden. Nach der Vermessung und den Lizenzänderungen hat unser Unternehmen also keine 100 Lizenzen mehr, sondern bereits 111, selbst wenn die Mitarbeiteranzahl weiterhin gleich bleibt. Viele Unternehmen beklagen hierbei, dass die Vorgaben hinsichtlich der Userklassifikation derart schwammig und ungenau sind, sodass SAP stets einen Weg finden kann, Mehrkosten zu generieren.

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