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Archive for the ‘Microsoft’ Category

Computer dürfen mit vorinstallierter Software verkauft werden

Computer dürfen auch in Zukunft mit vorinstallierter Software wie etwa einem Windows-Betriebssystem verkauft werden. Solch ein Kopplungsgeschäft sei keine unlautere Geschäftspraxis, solange das wirtschaftliche Verhalten der Verbraucher dadurch nicht beeinflusst werde, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg (Az. C-310/15).

http://www.zeit.de/digital/2016-09/eugh-computer-vorinstallierte-software-urteil

Kategorien:Aktuell, Microsoft

Sparen mit Second-Hand-Lizenzen

„Microsoft hat versucht, auch uns unter Druck zu setzen“, berichtet Henry Taubald, COO und Geschäftsführer von s.Oliver, von seinen Erfahrungen. Die Hersteller wollen bei den Interessenten an gebrauchter Software Verunsicherung schüren und die Verantwortlichen einschüchtern. „Aber nie schriftlich“, erinnert sich der Manager, „das geschah nur im Gespräch.“

http://www.computerwoche.de/a/sparen-mit-second-hand-lizenzen,1889446,3

Volumenlizenzen aufspaltbar

Die Aufspaltung von Volumenlizenzen wurde bislang als mit der Rechtsprechung unvereinbar angesehen. Nach der Begründung der „UsedSoft III“-Entscheidung (BGH, Urt. vom 11.12.2014, Az. I ZR 8/13) hat sich dies geändert. Hat nach BGH der Ersterwerber eines Computerprogramms eine Lizenz erworben, die die Nutzung mehrerer eigenständiger Kopien erlaubt, kann sich der Nacherwerber von Kopien dieses Programms mit Erfolg auf die Erschöpfung des Verbreitungsrechts an diesen Kopien berufen, wenn der Ersterwerber eine entsprechende Anzahl von Kopien unbrauchbar gemacht hat. Client-Server-Lizenzen sind anders zu beurteilen, weil sie lediglich die Nutzung einer servergebundenen Kopie durch mehrere Nutzer zulassen.

Praxistipp: Die Rechtsprechung zum Gebrauchtsoftwarehandel wird immer differenzierter. Damit kommt Details der Ausgestaltung von Lizenzmodellen immer größere Bedeutung zu.

Daniel Pfeifer, München
skwschwarz.de

Link http://ticker.skwschwarz.de/m/6318599/523437-8a205adb07ac85bcb0640614c69934f7#cra-32329181674

Gebrauchte Volumenlizenzen finden Sie unter:

http://www.stille-software.de/gebrauchte-volumenlizenzen/

Kategorien:Aktuell, Microsoft, SAP Schlagwörter:

Sparen mit Second-Hand-Lizenzen

Hermann Scherer, Speaker & Business Expert: „Der Softwaremarkt ist geprägt von monopolistischen Strukturen: Globale Konzerne diktieren nicht nur die Preise, sondern sie versuchen auch die Spielregeln vorzugeben, nach denen der Markt zu funktionieren hat. Der Kunde hat in dieser Situation unweigerlich das Nachsehen. Mit dem Gebrauchtmarkt für Software wurde hier endlich ein entscheidender Schritt in Richtung Marktliberalisierung getan.“
Erwin und Melanie Schierle, Schierle Stahlrohre KG: „Als mittelständisches Unternehmen stehen wir Tag für Tag im immer schärfer werdenden Wettbewerb. Da kann es nicht angehen, dass sich die großen Softwarehersteller diesem Wettbewerb durch die Bildung monopolistischer Kartelle entziehen. Es ist höchste Zeit für die Liberalisierung des Softwaremarktes.“

Kategorien:Aktuell, Microsoft, SAP Schlagwörter:

Skeptische Software-Hersteller

Warum Software-Hersteller dem legalen Gebraucht-Software-Handel skeptisch gegenüber stehen und warum dies für mittelständische Unternehmen ein lohnendes Geschäft sein kann, berichtet Axel Susen, Geschäftsführer Susensoft, im Interview.

 

http://www.it-zoom.de/it-mittelstand/e/skeptische-software-hersteller-12254/

Falsche Lizenzkäufe kosten Milliarden

Deutsche Unternehmen tun sich offenbar schwer, die richtigen Softwarelizenzen zu kaufen.

http://www.computerwoche.de/a/falsche-lizenzkaeufe-kosten-milliarden,1229466

Kategorien:Aktuell, Microsoft, SAP Schlagwörter: ,

Nutzung gebrauchter Software-Lizenzen – Axel Susen im Interview 4 / 4

Welchen Einfluss hat die Nutzung gebrauchter Software-Lizenzen auf die Software-Hersteller?

Axel Susen: „Die Softwarekonzerne wie SAP, Microsoft oder Oracle stehen dem Markt für gebrauchte Softwarelizenzen skeptisch gegenüber. Die Herstellen befürchten einen Rückgang ihrer Umsätze im Softwareverkauf und haben aus diesem Grund damit begonnen ihr Geschäftsmodell – auch gegen die Interessen der Anwender – auf Mietsoftware sowie Angebote aus der Cloud umzustellen. Eine größere Abhängigkeit vom Lieferanten kann man sich kaum vorstellen.

 

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