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Archive for the ‘Software-Miete’ Category

SAPs neue Business-Plattform stößt nicht bei allen Anwendern auf Zuneigung

Das Preismodell ist seit jeher ein Zankapfel zwischen der DSAG und den Walldorfern, daher mant Andreas Oczko, Vorstand für Operations/Service & Support bei der DSAG, bereits im Vorfeld: „Wir als DSAG sind davon überzeugt, dass die Kunden ein Anrecht darauf haben, dass über die Datenbank hinaus keine weiteren Lizenzkosten für S/4Hana entstehen.“

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Wirtschaft/SAPs-neue-Business-Plattform-stoesst-Anwendern-Zuneigung

Erwerb gebrauchter Software-Lizenzen – Axel Susen im Interview 3 / 4

Für wen kommt der Erwerb gebrauchter Software-Lizenzen mit Blick auf mittelständische Unternehmen überhaupt in Frage?

Axel Susen: „Gebrauchte Softwarelizenzen sind besonders für mittelständische Unternehmen interessant, die eine erhebliche Anzahl an Arbeitsplätzen mit entsprechender Software vorhalten. Während in Konzernen die IT Kosten gerne den Fachabteilungen belastet werden, bleibt der IT-Abteilung eines Mittelständlers nur das Sparkonzept. Eine Installation und Wartung durch Drittanbieter sorgt auch für mehr Unabhängigkeit vom Softwarehersteller.“

SAP-Lizenzen: undurchsichtiger Kostenfaktor für Unternehmen

Bei großen Wirtschaftsunternehmen wie SAP spielt die Kundenzufriedenheit eine große Rolle, die vor allem auch die Kundenbindung und Faktoren wie die Neugewinnung stark beeinflusst. Da es sich bei SAP jedoch um einen Selbsterschaffenen Monopolisten handelt, der kaum eine ernstzunehmende Konkurrenz am Markt fürchten muss, lohnt es sich für uns, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Susensoftware hat daher eine Kundenumfrage bei einigen Seminaren und auch Online durchgeführt, welche sich nicht nur mit den SAP Produkten, sondern auch mit anderen wichtigen Faktoren rund um Wünsche und Bedürfnisse der heutigen Wirtschaftsunternehmen und SAP Kunden beschäftigt. Diese Umfrage macht deutlich, dass ein Großteil der SAP Kunden die AGB und Kosten von SAP mehr als kritisch sieht.

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Das Obenstehende Diagramm macht deutlich, das lediglich drei Prozent der befragten Unternehmen den AGB von SAP keinerlei negativen Aspekte abfinden konnten. Viel zu wenig, wenn Sie uns fragen. SAP steht dank seiner Monopolstellung am „längeren Hebel“ – es gibt für Unternehmen kaum Ausweichmöglichkeiten auf dem Markt. Da ist es erschreckend, das die Möglichkeiten, welche der Kunde zur Pflege der Software hat, für mehr als ein drittel der Befragten als mangelhaft angesehen werden. Vor allem wenn man sich das Ergebnis der Frage nach den mit SAP verbundenen Kosten Voraugen führt, da dort beinahe die Hälfte der Befragten die Kosten für den Einsatz von SAP Software als „sehr teuer“ bezeichnet. Dies bezieht sich auch auf die Wartungsverträge, die der Kunde bei SAP abschließen muss, wenn er deren Systeme nutzen möchte. Die Wartungsverträge, die SAP mit seinen Kunden abschließt, sind dementsprechend obligatorisch. Hieran gibt es nichts zu rütteln, was den Kunden sehr stört. Deshalb hat es uns interessiert, wofür der Kunde glaubt, den Wartungsvertrag abgeschlossen zu haben.

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Über ein Drittel der befragten Unternehmen nannten hier vor allem die Weiterentwicklung der Systeme und die Bereitstellung von Upgrades. Wie genau der hohe Wartungspreis jedoch gerechtfertigt ist und wofür das Geld verwendet wird, bleibt undurchsichtig. Unser Fazit ist deshalb, das die Kunden von SAP zwar mit der Software von SAP mehr als zufrieden sind, die Bedingungen unter denen Software von SAP genutzt werden darf, stoßen so manchem SAP Kunden jedoch böse auf. Es scheint hier eine starke Abhängigkeit zu existieren, aufgrund fehlender Alternativmöglichkeiten. So wundert es uns nicht, das die SAP Kunden großes Interesse an unseren Bestrebungen zeigten, die sich in Form einer Klage gegen SAP und deren AGB äußern. So wäre es aus unserer sicht eine faire Angelegenheit den Kunden die Möglichkeit zu bieten, auf einen Wartungsvertrag zu verzichten und die Dienste von SAP nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies nötig ist. Susensoftware setzt sich hier also für den SAP Kunden und zeitgleich für einen faireren Wettbewerb ein.

Kauf von Lizenzen – Axel Susen im Interview 2 / 4

Was ist beim Kauf eben dieser Lizenzen stets zu beachten? Woran lässt sich beispielsweise erkennen, dass eine erworbene Gebraucht-Software original ist?

Axel Susen: Die einfachste Form ist ein Volumenvertrag. Hier bietet ein Kaufvertrag von SAP oder das Lizenzportal von Microsoft ausreichend Sicherheit.

Betriebssysteme und Büroanwendungen

Microsofts Betriebssysteme für Desktop-Computer, Büroanwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation finden sich in jedem größeren Unternehmen genau wie die Unternehmenssoftware von SAP.

Alle Anwender, die SAP bereits einsetzen, werden mit der Unternehmenssoftware aus Walldorf in die Lage versetzt nicht systemwichtige Anwendungen, Lagerverwaltungen, Niederlassungen und weitere Bereiche ihrer Firma professionell zu betreiben.

Gebrauchte SAP eröffnet die Möglichkeit die Software kostengünstig zu nutzen, bietet Vorteile für die Zulieferer von Konzernen und Unternehmen können Lieferanten besser in ihre IT-Infrastruktur integrieren. Kleine und mittelständische Firmen können sich die Unternehmenssoftware leisten und profitieren im gleichen Umfang wie die Konzerne von den Vorteilen der SAP-Software. In weniger wohlhabenden und entwickelten Ländern sowie Branchen wird Anwendern die Chance geboten ebenfalls die Software zu nutzen.

Der Handel mit gebrauchter Software der Marktführer führt zwar zu deren Ausbau der dominierenden Monopolstellung, weil deren Programme weiter verbreitet werden aber auf der anderen Seite öffnet sich der Markt für Gebrauchtsoftware. Die Nachhaltigkeit von Ressourcen spielt neben den Kosten eine wichtige Rolle für Unternehmen. Jede Firma sollte sich günstig und trotzdem professionell mit bewährter Software ausrüsten können, ohne dem Preisdiktat eines monopolistisch aufgestellten Branchenriesen ausgesetzt zu sein.

Gerichtsurteile der letzten Jahre – Axel Susen im Interview 1 / 4

Wie bewerten Sie die Gerichtsurteile der letzten Jahre, mit denen der Handel mit gebrauchter Software für rechtmäßig erklärt wird? Ist der Verkauf und Kauf gebrauchter Lizenzen damit problemlos möglich?

Axel Susen: „Themen aus der IT und speziell im Bereich Software sind auch für Richter nicht einfach zu beurteilen. Einerseits wird das Urheberrecht bemüht andererseits gelten Handelsrechte und Wettbewerbsrechte. Zudem ist das Produkt  >>Software<< schwer fassbar. Trotzdem baut inzwischen der Handel mit Software auf ein stabiles Gerüst von Gerichtsurteilen, ob vom EuGH oder BGH.“

 

SAP schafft Limited Professional User ab

Gebrauchtsoftware als Alternative:
http://www.crn.de/software-services/artikel-107785.html

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