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Mit Cloudlösungen Kosten sparen – auch in SAP

Der IT Bereich ist das Triebwerk und die Schaltzentrale eines Unternehmens, denn ohne eine gut geführte IT läuft nichts rund. Bei einer sich ständig verändernden Marktsituation und dem immer größer werdenden Wettbewerb mit anderen Unternehmen muss die IT flexibel sein und sich schnell und unproblematisch allen neuen Situationen anpassen können. Nur so kann ein Unternehmen erfolgreich arbeiten und sich optimal am Markt präsentieren. In einem erfolgreichen Unternehmen gibt es keinen Stillstand, es ist ein dynamisches, stets im Wandel befindliches System, das ständigen Veränderungen unterworfen ist. Firmen werden hinzugekauft oder abgegeben, es wird expandiert, das Unternehmen verändert und entwickelt sich ständig. Da bedarf es einer unabhängigen und dadurch flexiblen IT, die immer schnell in der Lage ist, sich an die Veränderungen anzupassen.
Ein großer Teil der finanziellen und personellen Ressourcen im IT Bereich müssen für die immer wieder erforderlichen Wartungsarbeiten, wie Software-Upgrades und Patches aufgewendet werden. Oft ist nach einem Upgrade auch noch eine Rekonfiguration der Hardware bzw. des Netzwerks erforderlich, was weitere Ressourcen in Anspruch nimmt.
Auf diese Wartungsarbeiten entfallen ca.70 bis 80 % der Zeit und Ressourcen der IT, was bedeutet, dass selbst bei einer optimal geführten IT in den meisten Unternehmen nur ca. 20 30 % der Zeit und Ressourcen übrig bleiben, um an der Steigerung der Produktivität und des Umsatzes zu arbeiten, zum Beispiel an neuen und besseren Lösungsansätzen für Datenanalysen, vernetzte Teamarbeit, Mobilität oder Social Business.
Insbesondere komplexe Software Systeme wie SAP, die in vielen Unternehmen in tragenden Bereichen wie der Finanzabteilung oder dem Marketing genutzt werden, stellen die Unternehmen so immer wieder vor die Herausforderung, mit einem Minimum an Wartungsaufwand ein Maximum an Funktionalität zu erzielen. In vielen Unternehmen werden darüber hinaus kostensparende und effizienssteigernde IT-Maßnahmen wie zum Beispiel Cloud Strategien noch zu wenig genutzt, da oft angenommen wird, dass Anwendungen wie SAP oder ähnliche traditionelle Software aufgrund ihrer Komplexität nicht erfolgreich in eine Cloud Umgebung integriert werden können.
Susensoftware überzeugt Sie gern vom Gegenteil und zeigt Ihnen, wie Ihr Unternehmen bei SAP von den Vorteilen einer Cloud profitiert, zum Beispiel im Hinblick auf eine einfachere Administration, eine schnellere Implementierung oder die Skalierbarkeit. Diese Vorteile sparen Ihnen Kosten und helfen Ihnen, die Gesamtbetriebskosten im IT Bereich zu senken. Bei susensoftware erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Kosten-Nutzen optimierte Wartungsarbeiten und Miete von Standardsoftware wissen sollten und wie Sie mit Susensoftware Ihre Softwaresysteme optimal nutzen können.

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Welche Rechte hat der Hersteller beim Softwareaudit?

Wenn ein Software-Audit ins Haus steht, sollten Unternehmen erstmal die Lage prüfen, bevor sie diesem zustimmen. Ist ein solcher Audit überhaupt Vertragsbestandteil oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingen verankert? Ist die inhaltliche Ausprägung einer solchen AGB-Klausel überhaupt rechtens? In welchem Umfang soll der Audit stattfinden und welche Tools sollen in diesem Rahmen angewendet werden?
Natürlich ist der Schutz der Softwarenutzer vor nicht rechtmäßigen Software-Audits wichtig, aber andererseits müssen auch Interessen des Herstellers gewahrt werden. Ein Softwarehersteller verkauft Lizenzen an ganz unterschiedliche Unternehmen und in ganz unterschiedlichem Umfang. Für den Hersteller ist es meist schwierig zu überprüfen, ob die verkauften Lizenzen auch nur in der gekauften Anzahl und Ausprägung im Unternehmen verwendet werden. In dem einen oder anderen Unternehmen liegt oftmals eine Unterlizenzierung vor, welche für den Hersteller einen entgangenen Umsatz für erbrachte Leistung darstellt.
Deshalb muss ein Softwarehersteller entsprechende Rechte haben, um eine Unterlizenzierung aufzudecken. Die beste Möglichkeit hierfür ist ein Software-Audit im jeweiligen Unternehmen. Doch das ist nicht ganz so einfach. Die Durchführung eines Software-Audits ist an die §§ 101 und 101a UrhG gebunden. Danach kann ein Urheber, in diesem Fall der Softwarehersteller, gemäß § 101 UrhG eine Auskunft verlangen, für den Fall, dass eine Rechtsverletzung des Anwenders sicher ist. Gemäß § 101a UrhG besteht für den Urheber ein Anspruch darauf, die Vorlage einer Urkunde oder die Besichtigung einer Sache zu verlangen, wenn eine Rechtsverletzung hinreichend wahrscheinlich ist. Ohne Verdacht kann der Softwarehersteller keine Lizenzüberprüfung nach dem Gesetz verlangen.
Dem Softwarehersteller bleibt es allerdings überlassen, eine solchen Software-Audit zum vertraglichen Bestandteil oder zum Bestandteil seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu machen – allerdings wiederum nur eingeschränkt. Im Falle einer sogenannten vertraglichen Individualvereinbarung muss diese Vereinbarung zwischen dem Anwender und dem Softwarehersteller ausgehandelt sein. In diesem Fall sind nur die datenschutzrechtlichen Vorgaben gemäß § 28 Abs. 1 Nr.2 BDSG sowie die Grundsätze von Datenvermeidung und Datensparsamkeit gemäß § 3a BDSG zu beachten. Der Audit muss also nach strengen Formalien und mit ausreichender Dokumentation erfolgen.
Schwieriger wird es für den Softwarehersteller, wenn ein Software-Audit in den AGBs verankert ist. Da hier keine Verhandlung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich des Auditrechts stattgefunden hat, unterliegt eine solche Klausel der AGB-Kontrolle gemäß der §§ 307 BGB ff. Eine beliebige Klausel durch den Softwarehersteller ist somit ausgeschlossen, auf Interessen der Vertragspartei muss geachtet werden. Eine derartige Klausel darf den Software-Anwender nicht unangemessen benachteiligen, wie beispielsweise durch ein verdachtsunabhängiges Überprüfungsrecht. Wenn ein Softwarehersteller zudem nachweisen kann, dass das verwendete Distributionsmodell typsicherweise Unterlizenzierungen aufweist und somit ein Missbrauchspotential durch den Anwender besteht, ist die Regelung über eine AGB-Klausel wirksam. Dies ist unter anderem beim Download frei kopierbarer Masterkopien oder beim „Bring your own Device-Modell“ typisch.
Die Wirksamkeit der AGB-Klausel trifft jedoch nicht zu, wenn beim Distributionsmodell Sicherheitsvorkehrungen, wie Freischaltcodes vorhanden sind. Treffen alle bisher genannten Voraussetzungen zu, dann ist auch die Einhaltung einer Vorankündigungsfrist durch einen unabhängigen Dritten, welcher zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, erforderlich sowie die Beachtung datenschutzrechtlicher Vorschriften. Werden alle Punkte berücksichtig, hat der Hersteller das Recht zur Durchführung eines Software-Audits, um seine urheberrechtlichen Interessen zu überprüfen.
Somit sind mit den gesetzlichen Regelungen zum Software-Audit einerseits Anwender vor unrechtmäßigen Software-Audits geschützt, andererseits haben Softwarehersteller bei unzureichender Sicherung des Distributionsmodells oder durch eine vertragliche Vereinbarung mit dem Anwender, die Möglichkeit einen Software-Audit unter Einhaltung des gesetzlichen Vorgaben durchzuführen.

SAP Kunden gewinnen durch Wettbewerb – das Geschäftsmodell der susensoftware gmbh

Die Firma susensoftware hat sich darauf eingestellt, mit gebrauchten Softwarelizenzen zu handeln und scheint momentan der einzige unabhängige Händler in Europa, der sich auf SAP-Lizenzen spezialisiert hat. Der SAP Konzern ist nicht für billige Softwareprodukte bekannt und nimmt sicher eine marktführende Position ein – wahrscheinlich sogar eine marktbeherrschende Position. „Durch Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma SAP ist der vermeintlich freie Markt stark im Wettbewerb behindert.“ sagt Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware. Die Einschränkung des Handels mit SAP Gebrauchtsoftware macht sich in mehrfacher Weise bemerkbar. Microsoft ist wohl Marktführer in Betriebssystemen und Office Suiten für PCs. Im Gegensatz zum regen Treiben auf dem Markt für Microsoft-Gebrauchtlizenzen ist der Handel von gebrauchten SAP-Lizenzen noch stark gehemmt. Seit der Entscheidung des EuGH 2012 ändert sich der Markt langsam und es nutzen vermehrt deutsche Firmen gebrauchte SAP Software.

Was machen Unternehmen, die vom Hersteller eine Erlaubnis zum Verkauf Ihrer gekauften SAP-Lizenzen erwarten? Ist es nicht eigentlich sinnvoller, die nicht mehr benötigte Software anderer Unternehmen zu nutzen? Wie sollten sich Unternehmen verhalten, die ihre Lizenzen nicht mehr brauchen und die gebrauchte Software gerne verkaufen würden? Der Geschäftsführer der Firma susensoftware Axel Susen hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt.

Das Ziel der Firma susensoftware GmbH ist es, den Kunden beim Kauf von Lizenzen zu unterstützen und die Kosten des Kunden somit zu reduzieren. Dies läuft bei dem Erwerb von SAP-Lizenzen wie folgt ab. Der Kunde, beziehungsweise die Firma, kann zwischen zwei Modellen wählen. Zum einen können die Lizenzen direkt bei der Firma susensoftware gekauft werden. Zum anderen ist es möglich über die Potentialanalyse andere Lieferanten zu Nachverhandlungen zu bewegen. Dieser muss gar nicht mitbekommen, was auf Seiten des Kunden optimiert wird. Lizenzen zu einem nachverhandeltem Preis zu erwerben, kann Investitionskosten von bis zu 2 Mill Euro (2.000.000 €) und später laufende Wartungskosten sparen. Auch die Anwendung einer Preisconsulting-Vereinbarung kann bei Investitionen Geld sparen.

Wann kann Software verkauft werden?

Der Erwerber einer gebrauchten Softwarelizenz wird rechtmäßiger Erwerber einer Programmkopie und darf auch von dem Vervielfältigungsrecht Gebrauch machen darf, wenn das Recht zur Verbreitung der Programmkopie nach Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 2009/24/EG erschöpft ist und mit der Lieferung der Programmkopie verbunden ist.

Die entscheidende Frage: Wann erschöpft sich das Verbreitungsrecht? Die Erschöpfung des Verbreitungsrechts des Urheberrechtsinhabers ist von einer Reihe von Voraussetzungen abhängig:
1. Der Urheberrechtsinhaber muss dem Ersterwerber das Recht eingeräumt haben, diese Kopie ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen.
2. Der Ersterwerber muss seine Programmkopie unbrauchbar machen.

Geschichte der gebrauchten SAP Software

Im Juli 2002 begann der Handel mit stiller Software von SAP durch einen Auftrag des Insolvenzverwalters der Firma „Kabel New Media AG“. Hierbei handelte es sich um ein SAP Lizenz Paket, welches 1999 für 178.000 DM zzgl. MwSt erworben wurde. Im September des darauffolgenden Jahres kann eine Antwort von SAP über die übliche Vorgehensweise bei der Übertragung von SAP Lizenzen. 2004 kann es zur ersten Provisionsvereinbarung mit einem SAP Systemhaus und auch die erste SAP Lizenzübertragung konnte stattfinden. Ein deutscher Energieversorger suchte zudem erstmalig über 2000 SAP Standard User mySAP ERP im Wert von über 2 Millionen . SAP kaufte später gerüchtweise den Wertkontrakt einer Leasinggesellschaft, damit die guten Konditionen nicht im Markt verbleiben.

Im Juni 2005 kam es von Seiten SAPs zu einer Ablehnung der Lizenzübertragung für die Babcock Borsig AG, welche nach einer Teilstilllegung die nicht mehr benötigten Lizenzen an susensoftware verkaufen wollte. Dabei wurde sich auf die AGBs berufen, die nur eine einheitliche Lizenzübertragung aller mit Vertrag erworbenen Nutzungsrechte gestatteten. Generell konnten wir in diesem Jahr 14 Angebote an unterschiedliche Unternehmen im Wert von 11.780.000 zzgl. MwSt machen. Aufgrund fehlender Genehmigungen für Lizenzübertragungen wurden in diesem Jahr Werte in Millionenhöhe von SAP Anwendern entsorgt und wahrscheinlich als Verlust abgeschrieben. Im Oktober des folgenden Jahres konnten wir das erste SAP Paket im Wert von über 1 Millionen mithilfe eines SAP Systemhauses verkaufen. 2007 gelang es uns, einen SAP Lizenzvertrag mit einem mittelständischen deutschen Industrieunternehmen erfolgreich zu splitten. Zwei Jahre später kam es zur ersten Beschwerde gegen SAP Deutschland AG bezüglich der urheberrechtlichen Zulässigkeit der Weiterveräußerung von Software. Ein Verfahren gab es aufgrund der urheberrechtlich ungeklärten Rechtslage nicht. 2010 erläutert die europäische Kommission, dass der Marktanteil von SAP im ERP Markt keine Marktbeherrschung andeutet, jedoch andere Gründe für einen Kartellverstoß durch Ausnutzung einer Monopolstellung nicht ausgeschlossen sind. 2011 erklärt das OLG Karlsruhe, dass SAP Anwender aufgrund der Option der Software-Mietung nicht unangemessen benachteiligt werden. Am 3.7.2012 hat das EuGH den Handel mit gebrauchter Software, einschließlich SAP Software, generell erlaubt. Susensoftware GmbH reicht im Oktober desselben Jahres Klage gegen die SAP Deutschland GmbH & Co. KG ein. Im Februar 2013 war es uns möglich, ein SAP Lizenzpaket der insolventen Schlecker Gruppe im Wert von 1,4 Millionen mit 78% Rabatt zu erhalten. Im darauffolgenden Monat fand ein mittelständisches Unternehmen eine große Anzahl SAP ERP User; Susensoftware war es auch möglich die zwei kleinere SAP ERP Lizenz-Pakete an deutsche Anwender zu verkaufen.

Die Cloud als dezentrales Medium und neue Möglichkeit für die Wirtschaft

Herzogenrath, 1. August 2013 – Das Arbeiten mit einer Cloud ist noch nicht allzu lange bekannt, befindet sich aber auf weltweitem Erfolgskurs. In unserer Zeit, in der immer größere Datenmengen kursieren und beinahe jeder Handgriff mindestens einen elektronischen Fingerabdruck hinterlässt, wollen natürlich auch die großen Unternehmen wie SAP in die Cloud und bieten diese neue Möglichkeit ihren Businesskunden an. Doch was genau ist eigentlich die Cloud und wie kann sie uns beim besseren wirtschaften helfen?

Die private Cloud und die Public Cloud
Es gibt allgemein zwei unterschiedliche Arten von Clouds. Stellen wir uns diese tatsächlich einmal in Form von Wolken vor, die große Datenmengen enthalten. In einer privaten Cloud speichert ein Nutzer egal ob Unternehmen oder Privatperson über einen großen Server irgendwo in der Welt seine Daten ab. Da er aber nicht möchte, dass gleich jeder seine Daten sieht und sich diese gegebenenfalls herunterladen kann, sichert er sich einen Raum in der Cloud, den er mit einem Passwort versieht. Damit ist die Datenmenge sicher und nur autorisierte User können sie betrachten. Bei der öffentlichen Cloud oder auch Public Cloud ist das anders, denn hier existiert die Cloud alleine dafür, vielen Menschen in der Welt einen Datenaustausch im großen Stile zu ermöglichen. So gibt es beispielsweise Musik Clouds, die es jedem User ermöglichen, direkt Musik zu streamen, ohne dass er diese selbst herunterladen müsste. Ein anderer User hat das Hochladen übernommen und die Datei somit für alle User, die sich der Cloud bedienen, freigegeben. Eine Public Cloud ist für sensible
Unternehmensdateien absolut ungeeignet, wenn auch im privaten Leben durchaus unterhaltsam.

Welche Anwendungen sind Cloud kompatibel?
Das eigene Unternehmen über eine Cloud zu verwalten, ist eine tolle Sache. Durchaus möglich ist hierbei auch, Software über die Cloud zu mieten, so wie susensoftware es seit Kurzem anbietet. Hier wird dann ein monatlicher Festbetrag gezahlt, um die Anwendungen nutzen zu können. Die so entstandenen Dateien werden wiederum in der Cloud also dem Server irgendwo in der Welt sicher abgelegt. So lässt sich beispielsweise über die Cloud die Unternehmenssoftware SAP einfach verwalten, ohne dass im Unternehmen ein großer Server stehen muss, der Wartung und Unterhalt kostet. Diese SAP-Cloud-Lösung kann bei susensoftware auch gemietet werden. Umfangreich wird es erst, wenn hier gesonderte Anwendungen für ein Finanzcontrolling oder auch die Buchhaltung genutzt werden können. Die gesamte Unternehmensplanung ist ein umfangreicher Service, der sich in einem externen Rechenzentrum betreiben lässt. Zusätzlich zu ERP können auch ganz normale Office Daten wie Textdokumente oder Tabellenkalkulations-Dateien in eine Cloud gespeichert werden. Zum Schutze der Unternehmensgeheimnisse ist hier natürlich eine sichere Cloud empfehlenswert. Zwischen öffentlichen Daten hat so etwas nichts zu suchen.

Von Außen und von Innen zugänglich
Kaum ein Unternehmen kommt ohne externe Projektpartner aus. Auch eigene Mitarbeiter, die vom Home Office aus arbeiten, profitieren von der Cloud, selbst wenn sie durch Zugangsdaten auf einen unternehmenseigenen Server zugreifen könnten. Ist also beispielsweise ein Marketingberater im Haus und möchte dort nicht die gesamte Dauer des Projektes verbringen, sondern lieber in seinem Sommerhaus auf Menorca, so kann er das dank Cloud ganz einfach tun. Mit dem richtigen Netz hat er auch von den Balearen aus den vollen Zugang zu projektrelevanten Daten und kann zeitnah mitbestimmen. Dank der Cloud gehört eine feste Standortbindung der Vergangenheit an.

Nicht alles ist aus Gold
Die Cloud mag im ersten Moment wirken wie ein Allheilmittel, auf das die Wirtschaftswelt schon lange gewartet hat. Doch auch dies ist mit Vorsicht zu genießen. Allzu übereifriges Handeln und Entscheiden kann in der Cloud schnell zu Problemen führen, die zuvor nicht bedacht wurden. Was ist eigentlich, wenn der zentrale Server, der irgendwo in der Welt steht, Daten verliert? Allzu unerfahrene Unternehmer würden nun sicherlich Garantien und Sicherheiten erwarten, die oft nicht angeboten werden. In der Cloud, die nicht selten auf US-amerikanischem Boden haftet, können auch Daten verloren gehen. Die Haftung trägt der Kunde oft selbst, was eine eigene Datensicherung notwendig macht. Diese ist aber nicht immer möglich und frisst zum anderen erneut Speicherplatz. Auch kann der Unternehmer nicht entscheiden, ob und wann er die genutzte Software eventuell upgradet oder updatet. Der Anbieter bestimmt, welche Softwareversion in der Cloud läuft, was eine Einschränkung der persönlichen Freiheit für den einzelnen Anwender bedeutet. Jedoch ist dies nicht nur von Nachteil: Die Software Applikation bleibt in der Cloud immer auf dem neuesten Stand, ohne das man selbst mit derlei technischen Umstellungen beschäftigt ist.

Wer schützt unsere Daten?
Datenschutz kann eine schwierige Aufgabe in der Cloud sein. Faktisch ist der Anwender der privaten Cloud selbst dafür verantwortlich. Ein Großteil der Public Cloud-Anbieter ist der US-Rechtsgebung unterworfen und diese erleichtert es den Behörden auf die Anwenderdaten zuzugreifen; Stichwort: Patriot Act (Uniting and Strengthening America by Providing Appropriate Tools Required to Intercept and Obstruct Terrorism Act). Die US-Regierung prüft in unbekanntem Umfang das Internet, wenn es für sie von Interesse sein könnte. Hierüber muss der Cloud-Anwender sich bewusst werden. Das beste Beispiel dafür ist der aktuelle Spionageskandal um den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden und das Spionagesystem Prism. Keine Privatperson und auch kein Unternehmen waren scheinbar in der Vergangenheit sicher vor der Spionage der US Geheimdienstler. Auch vermeintlich gut gesicherte Accounts konnten wohl ganz problemlos eingesehen werden und Privatsphäre existierte scheinbar nur noch in der Theorie. Auch in der Wirtschaft ist dies ein gefährliches Thema, denn Geheimdienste sind vermutlich auch in Sachen Wirtschaftsspionage unterwegs. Dadurch rücken die sensiblen Unternehmensdaten in den Fokus, die im Prinzip keinen Geheimdienstler oder unternehmensfremden Menschen etwas angehen. Da die Daten in der Cloud nicht nur räumlich, sondern auch technisch recht weit von ihrem Besitzer entfernt sind, mangelt es entsprechend deutlich an Kontrolle über ihre Sicherheit. Die eigenen, sensiblen Daten hat jeder Unternehmer genau deswegen gerne ganz nah bei sich. Darum sollte ein Cloud-Anbieter sorgfältig ausgewählt werden.

Ja ich will? oder doch lieber nicht?
Letztlich stellt sich uns doch die Frage, ob eine Cloud nun wirklich so gut für das Unternehmen und seine Prozesse ist. Natürlich ist es sinnvoll, wenn die eigenen Server entlastet werden und sich andere um die Wartung kostspieliger Speichermedien und den Rechenzentrumsbetrieb kümmern. Aber wollen wir wirklich unsere Daten irgendwo in der Welt haben? Und glauben wir dann tatsächlich an deren Sicherheit, oder hoffen wir nur, dass wir uninteressant genug sind, um der Spionage zu entgehen? Der Anwender gibt einen Teil der Kontrolle über seine Daten an den Anbieter der Systeme, wenn er sich für die Cloud entscheidet. Wenn man seine Unternehmensdaten in die Cloud geben will, so sollte man nach standortnahen Cloud-Anbietern Ausschau halten. Nur so kann ein enger Kundensupport erwartet werden und man meidet die ausländischen Gesetze, die der Sicherheit der eigenen Daten schaden könnten.

susensoftware bietet SAP-Software aus der Cloud
Als Softwaredienstleister bietet susensoftware eine eigene Cloud-Lösung, basierend auf SAP Standard-Software: SAP Programme und/oder SAP Anwender können einzeln gemietet werden. Ein möglicher Einsatz könnte die Erweiterung zu einer bereits bestehenden SAP-Installation sein. Als größter Vorteil gegenüber einer lokalen Installation ist das Cloud-Angebot überall verfügbar und bedeutet Kosteneinsparungen für die Unternehmen. Auch würde ein weltweiter Zugriff auf die SAP Anwendungen keine Probleme bescheren, denn die Mehrsprachigkeit der Software erlaubt es den Anwendern, die Software in jeder beliebigen Sprache zu nutzen, trotzt ihrer Vernetzung. Für dieses Konzept ist Geschäftsführer Axel Susen noch auf der Suche nach Partnern, die einen virtuellen Marktplatz betreiben oder ein Hosting mit SAP Basis Service anbieten können. Mit diesem Konzept ließe sich für Unternehmen ein sinnvolles Gesamtpaket anbieten.

Kurzprofil susensoftware
Susensoftware hat sich darauf spezialisiert, sogenannte stille Software zu vermarkten. Darunter fallen gebrauchte Software Produkte und Lizenzen, die werthaltig angeschafft wurden, inzwischen in der Bilanz abgeschrieben sind und nicht mehr aktiv eingesetzt werden; meist von SAP und Microsoft. Zu den Kunden gehören große international agierende Konzerne aus allen Branchen ebenso wie mittelständische Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Eingebunden in ein Netzwerk von Software-Herstellern für Lizenz-Management und Analyse, IT-Beratern und Juristen bietet Geschäftsführer Axel Susen seinen Kunden in kaufmännischen, technischen und juristischen Fragen kompetente Hilfe.
www.susensoftware.de

Hybrid Cloud

Es zeichnet sich ab, dass ein Teil des IT-Services intern aus einer Private Cloud geliefert wird und ein weiterer Teil von externen Dienstleistern. Das Anwederunternehmen kontrolliert dabei nur einen Teil der Infrastruktur, möglicherweise für die ERP Anwendung und für die Mitarbeiterverwaltung. Viele zusätzliche Dienste werden von Lieferanten mit entsprechenden Qualitätsvereinbarungen zur Verfügung gestellt, wobei auch Services aus der Cloud vorgesehen sind. In den nächsten Jahren könnte diese Lösung zum beliebten Modell werden. Die entsprechende Software für die Services kann gemietet oder oft auch gebraucht gekauft werden.

Speziell für ERP Lösungen bietet sich der Betrieb in der privaten Cloud an. Unter dem Begriff ERP-System (Enterprise Ressource Planning-System) versteht man die Planung der Unternehmensressourcen abteilungsübergreifend und sämtliche in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse eingeziehend. Das ERP-System ermöglicht durch Standardisierung die vorhandenen Ressourcen wie Personal und Kapital zu optimieren. Somit können sämtliche Prozesse und Funktionen eines Unternehmens über die gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert und verwaltet werden.

Die typischen Funktionsbereiche einer SAP-ERP-Software sind:

Finanzwesen
Controlling
Marketing
Vertrieb
Einkauf
Fertigung
Personalwesen
Lagerung
Logistik
Mitarbeiter-Stammdatenverwaltung

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