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Posts Tagged ‘Drittwartung’

Drittwartung von SAP

Unsere Standardisierung von Wartungs- und Pflegeleistungen für SAP Software führt zu einer verbesserten Kostenkontrolle durch leistungsbezogene Abrechnung. Die Betriebssicherheit Ihrer SAP Installationen gewährleisten wir mit einer firmenübergreifenden Serviceorganisation.

 

www.drittwartung.de

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Thesen zum neuen Markt für Gebrauchtsoftware 2 / 4

Aachen, 24. Oktober 2013 – Was sind die langfristigen Ziele der Prozesse gegen Softwarehersteller wie SAP?

2. Die großen Anbieter zu mehr Flexibilität bewegen

Wenn Anbieter wie SAP dazu bewegt werden können, flexiblere Kauf- und Wartungsverträge anzubieten, erleichtert das die professionelle IT-Verwaltung nicht nur für die großen Unternehmen. Auch für SAP selbst können sich so neue Märkte eröffnen. Wenn der Mittelstand durch niedrigere Kosten für Gebraucht-Software früher SAP-Systeme einsetzen, eröffnet sich hier eine große Chance für Neugeschäft. Diese Chance hat SAP aber nur durch Flexibilisierung – indem es Unternehmen zum Beispiel erlaubt, von gebrauchten Lizenzen und Drittwartung schrittweise auf die Angebote des Unternehmens selbst umzusteigen.

Telefonkonferenz zur gebrauchten Software – 06.03

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Thema: SAP Drittwartung: Wie geht das?

Datum: 06.03.2014 – 11:30 Uhr

Teilnahme kostenlos

Anmeldung online unter http://www.susensoftware.de/aktuell/telko/

Oder per Fax unter http://docs.susensoftware.de/telko (PDF)

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Warum ist Wartung bei Software wichtig?

Wer ein Auto fährt der weiß, dass es ohne die richtige Wartung und Pflege schnell zu unerwünschten Reparaturen oder Problemen beim Fahren kommen kann. Doch ist es auch bei einer Computer-Software wichtig, regelmäßig nach dem Rechten zu schauen? Bei vielen geht eine endlos lange Fehlersuche bei Programmen los, wenn diese nicht mehr richtig funktionieren. Dabei kann diesen Problemen gleich vorgebeugt werden.

Ob ein Wartungsvertrag oder ein Support-Vertrag – generell gibt es ein breites Spektrum an Bezeichnungen und Leistungen. Im Großen und Ganzen sind jedoch alle Verträge dazu da, Fehler zu beseitigen oder Updates, Releases und Anwendersupporte zu liefern. Dabei sprechen Benutzer vom Fach meist von der Pflege der Software, wohingegen die Hardware gewartet wird. Im Allgemeinen ist jedoch eher die Bezeichnung „Softwarewartung“ geläufig. Wartung von Software bedeutet, dass das Softwareprodukt verändert wird, nachdem es ausgeliefert ist. Dies dient zum einen der Fehlerbehebung und zum anderen der Verbesserung von Attributen. Die Software wird zudem an die Umgebung angepasst und eine Wartung dient der Erhaltung von Verwendbarkeit und Betriebssicherheit.

Häufig kommt es dazu, dass ein Benutzer ein funktionierendes System nicht verändern will. Im Falle der Software kann dies jedoch dazu führen, dass Fehler zu spät bemerkt werden und am Ende das System nicht mehr funktioniert. Eine Software-Wartung dient nicht nur zur Vorbeugung und Behebung von Fehlern, sondern hilft auch die Leistungsfähigkeit von Systemen zu steigern und diese auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Der Benutzer hat dann zumeist noch den Vorteil, dass die Erledigung von Aufgaben mit dem Programm deutlich schneller von statten geht. Es ist wichtig, die Verwendbarkeit und Betriebssicherheit von Software zu erhalten. Software sollte möglichst lang genutzt werden können. Um dies zu gewährleisten ist es nötig, diese auf dem aktuellen technischen Stand zu halten und ständig an die neuesten Einsatz-Anforderungen anzupassen. Auch Änderungen von gesetzlichen Vorschriften müssen in der Software aktualisiert werden. Des Weiteren dient die Software-Wartung dazu, diese auf eventuelle Änderungen der Hardware oder des Betriebssystems einzustellen.

Es gibt verschiedene Formen der Software-Wartung. Die korrigierende Wartung ist nötig, um Fehler oder Schwachstellen auszubessern, die noch bei der Auslieferung bestehen können. Meist geschieht dies durch ein Update der Software. Häufig gibt es auch Programme, die die Suche nach einem Update automatisch vornehmen. In diesem Fall ist es vom Benutzer nur notwendig, die Installation des Updates zu bestätigen. Auch die präventive Wartung funktioniert auf diese Weise. Hier werden nur schon vor dem Auftritt eines Fehlers Programme ausgebessert. Die adaptive Wartung dagegen kümmert sich um die Anpassung der Software an die Umgebung. Dies kann etwa durch die Veränderung oder Neuanschaffung eines Rechners, Servers oder Betriebssystems geschehen. Dabei werden die Kompatibilität der Neuerungen mit dem Programm geprüft und eventuelle Konflikte behoben. Zu guter Letzt ist die perfektionierende Wartung dazu da, die Leistungsfähigkeit der Software oder des Systems zu steigern und somit eine schnellere Arbeitsweise zu gewährleisten. Dabei kommt es oftmals dazu, dass mehr Ressourcen geschaffen werden, indem überflüssige Programme ausgemerzt werden.

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Die Nachteile von Drittwartung

Wo es Vorteile gibt, sind selbstverständlich auch Nachteile zu finden. Auch bei der Drittwartung ist dies der Fall. So ist es für Unternehmen schwierig, Drittwartung in Anspruch zu nehmen, wenn stets die neusten Softwareversionen, Module und Datenbanken angewendet werden sollen. Drittwartung stützt sich in der Regel nicht auf die innovativsten Softwareprodukte, sondern vielmehr auf den bisher bewährten Kern. Dieser ist zwar ebenfalls in ständiger Entwicklung, doch die neuesten Produkte sind in der Regel nicht enthalten. Auch Unternehmen, bei denen eine starke Verbindung zu SAP besteht, sollten sich mit der Drittwartung weniger befassen. So ist beispielsweise die Teilnahme an den Ramp Up Projekten, bei denen stets die neuste Technologie implementiert wird, ein Hindernis für Drittwartung. Unternehmen, die sich mit dem Softwareriesen SAP in einer Entwicklungspartnerschaft befinden, sollten von einer Drittwartung Abstand nehmen. Das macht politisch keinen Sinn.
So kann Drittwartung ebenfalls nicht in allen Wirtschaftsbereichen geboten werden, denn besonders in der Pharmaindustrie herrschen strenge Vorgaben, die validierte Systeme notwendig machen. Hier ist die Drittwartung nicht umfassend möglich; einzelne Installationen können separat betrachtet werden. Auch bei zu hohen Datenmengen kann es sinnvoll sein, sich der Herstellerwartung, insbesondere des Datenbankherstellers zu versichern. Auch die Verwendung von Spezialanwendungen, die SAP manchen seiner Kunden bietet, legt den Verzicht auf die Drittwartung nahe.

 

 

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Was sind die Vor- und Nachteile von Drittwartung?

Trotz aller Vorteile von Third Party Maintenance sollte sich jeder TPM-Interessent jedoch darüber im Klaren sein, daß Fremdwartung auch Nachteile hat. So kann es passieren, daß die Anlage ein paar Stunden länger ausfällt als erwartet weil der TPMer mit der Reparatur überfordert ist oder aber das Ersatzteil nicht auf Lager hat und erst beim Hersteller beschaffen muß. Dieses Risiko ist manchem DV-Leiter zu groß. Josef Fromme: „Wir sind gezwungen, einen bestimmten Takt einzuhalten. Der Techniker muß deshalb innerhalb von ein bis zwei Stunden im Haus sein, die Maschine spätestens nach vier Stunden wieder laufen. Da halte ich den Hersteller einfach für zuverlässiger, selbst wenn es auch hier ab und an mal zu Engpässen kommt.“

Daß der DV-Anbieter eine wesentlich qualifiziertere und zuverlässigere Wartung der Systeme bieten kann, streiten auch TPM-Kunden nicht ab. Zum einen, so einhelliger Tenor, kennen die Techniker des Herstellers die Rechner sehr genau, zum anderen sind sie besser ausgebildet als ihre TPM-Kollegen. RZ-Leiter Hopert „Je größer die DV, desto schlechter die Möglichkeiten mit TPM. Denn bei komplexen Problemen ist der Sevice-Techniker oftmals überfordert weil ihm das Spezialwisen fehlt.“ Der Hersteller sei in einem solchen Fall in der Lage, in kurzer Zeit einen Experten zu stellen, der die Maschine wieder instand setzen könne.

Da die meisten Drittwartungsunternehmen zudem über weniger Service-Stellen und auch über ein geringeres Technikerpotential als die etablierten Hersteller verfügen dauere es – zumindest außerhalb der Ballungsräume – oftmals länger, bis der TPM-Techniker beim Kunden eintreffe. „Ein Fremdwarter“, bekräftigt Hopert, „kann daher niemals den Service und den Zeitvorteil bieten, den ein Hersteller allein aufgrund seiner flächendeckenden Präsenz und seiner Expertenmannschaft gewährleistet.“

Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten, die Risiken der Drittwartung auf ein Minimum zu reduzieren, ist Third Party Maintenance nach Meinung TPM-erfahrener DV-Profis eine lohnenswerte Sache und sinnvolle Alternative zur Herstellerwartung. Dennoch sollten TPM-Kunden stets um ein gutes Verhältnis zu ihrem Hersteller bemüht sein. Denn dieser sitzt – so das Fazit – immer am längeren Hebel.

Quelle:
http://www.computerwoche.de/1151277

Autor:
Lutz Pössneck

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Was ist Drittwartung und wer bietet sie an?

Herstellergebundene Support- und Wartungsverträge sind meist mit hohen Kosten verbunden, dennoch trauen sich noch immer viele Kunden nicht auf alternative Wartungsverträge zu setzen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und reichen von Unwissenheit und Unsicherheit bis hin zur Gewohnheit.
Deutsche Unternehmen setzen bei der Software-Wartung überwiegend auf den Hersteller und eine Single-Vendor-Strategie, obwohl sie damit nicht immer unbedingt zufrieden sind. Dass es auch anders geht, hat jetzt das Seestern IT Forum aufgezeigt.
Folgt man einer Befragung von Schwarze Cosulting könnten sich rund 75 Prozent der Unternehmen vorstellen, alternative Wartungsmodelle einzusetzen. Dennoch ist der Markt für Drittwartung in Deutschland gegenüber anderen Ländern noch sehr klein. Nach Ansicht von Dr. Stefan Ried, Senior Analyst bei Forrester Research lassen sich die möglichen Ursachen vor allem in drei Punkten erklären: Unwissenheit, Unsicherheit und Gewohnheit.
So wissen bisher nur wenige gut informierte Unternehmen von der zusätzlichen Option „Alternative Wartung“. Wartungsoptimierung und eine perfekt durchgeplante IT-Strategie spielen leider noch oft eine untergeordnete Rolle. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen wollen es sich außerdem nicht mit ihrem Software-Lieferanten verscherzen. Teils aggressive Aussagen der Hersteller führen zu weiterer Verunsicherung.

Never change a running system
Nicht zuletzt spielt auch die Gewohnheit eine oftmals tragende Rolle. Getreu dem Motto „never change a running system“ muss oftmals jede Menge Überzeugungsarbeit geleistet werden, um eingefahrene Prozesse zu verändern.
Dabei lässt sich mit Drittwartung viel Geld sparen – ohne Qualitätseinbußen hinnehmen zu müssen. „Allerdings müssen sich Anwender im Klaren sein, wie sie ihre IT-Politik in der Zukunft gestalten wollen“, erklärt Software-Experte Axel Susen, Initiator des Seestern IT Forums. „Denn da Drittwartung nicht vom offiziellen Software-Hersteller vorgenommen wird, muss man sich für Releases, Patches oder Service Updates etwas einfallen lassen. Hier werden von kreativen Unternehmen im Markt gerade tragbare Konzepte erarbeitet. Die meisten Firmen können mit ihrer derzeit eingesetzten Software noch einwandfrei viele Jahre arbeiten.“
In einem solchen Fall ist man mit alternativen Wartungskonzepten unter Umständen sogar besser beraten – denn viele Anwender benötigen den teuren Support der Hersteller gar nicht.

Wissen um die Option Drittwartung
Bislang befindet sich der gewaltige Wartungsmarkt fest in der Hand des jeweiligen Quasi-Monopolisten. Der bekannteste Anbieter für zum Beispiel SAP-Drittwartung dürfte Rimini Street Inc. sein, der bereits seit 2005 Fremdsupport anbietet. Doch auch große SAP-Systemintegratoren wie Siemens IT Solutions, IBM Global Services, Wipro oder Tata bieten Drittwartung an.
Axel Susen sieht im Drittwartungsmarkt großes Potential für deutsche Dienstleister. Auch gehe es bei einer nachhaltigen IT-Strategie auch darum, sich von der zukünftigen Preisentwicklung und Releasepolitik der großen Hersteller unabhängig zu machen. Denn: „Allein das Wissen um die Option Drittwartung kann zu einer optimierten IT-Landschaft mit niedrigeren Wartungskosten führen“, resümiert Susen.

Quelle: http://www.cloudcomputing-insider.de/strategie/lizenzmanagement/articles/288100/

Autor: Florian Karlstetter, Chefredakteur CloudComputing-Insider.de

 

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