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Gebrauchte Software – Profitieren beim Einkauf und Verkauf

Verkauf Stille Software

Durch den Verkauf der nicht mehr benötigten Lizenzen können Unternehmenswerte, welche bereits abgeschrieben sind, wieder reaktiviert und in liquide Mittel verwandelt werden. Vielen Unternehmen ist aufgrund mangelnden Lizenz-Managements nicht einmal bewusst, wie viel Kapital auf ihren Rechnern brachliegt, welches sie für weitere Investitionen nutzen könnten. So auch bei einem großen Anlagenbauer, der international tätig ist: Als Antwort auf die Wirtschaftskrise erwog man bereits die Option, Stellen abzubauen; doch mit Hilfe eines Lizenzexperten konnten schnell überschüssige Software und Lizenzen ausgemacht werden, für welche man jahrelang unnötigerweise Wartungskosten gezahlt hatte. Der Verkauf schließlich sorgte für einen unerwartet hohen Geldbetrag, der die Investitionssicherheit des Unternehmens gewährleisten konnte.

Einkauf Stille Software

Auf der anderen Seite bekommen Käufer ein qualitativ neuwertiges Produkt zu einem bis zu 50 % reduzierten Preis. „Gerade für Unternehmen wie unseres, welchem leider nur ein begrenztes IT-Budget zur Verfügung steht, oft die einzige Möglichkeit, an hochwertige Software zu kommen, wie sie aus Kostengründen sonst nur große Unternehmen oder Konzerne nutzen können“, äußert sich der IT-Leiter eines mittelständischen Unternehmes aus dem Kölner Raum. „Einige Unternehmen wollen zudem gar nicht auf die neuesten Versionen ihrer Unternehmenssoftware umsteigen“, ergänzt Axel Susen, Geschäftsführer des Gebrauchtsoftwarehändlers susensoftware. „Viele der neuen Funktionen werden schlicht nicht benötigt. Gebrauchtsoftwarehändler sind oftmals die einzigen, die noch bewährte Produkte führen.“

Der Kauf von gebrauchter Software ist im IT Alltag nicht mehr weg zu denken. Die Kundensituationen zeigen, dass die Hersteller oft ihre Einwilligung für die Übertragung von gebrauchten Lizenzen geben und dafür von den Gebrauchthändlern manchmal einen Teil des Umsatzes weitergeleitet bekommen.

Für SAP Angebote gilt, dass Systemhäuser sich anstrengen, den Preis der gebrauchten Lizenzen zu unterbieten.

Im SAP Umfeld zeigt sich, kommt es zu keiner Übertragung, so kommt es jedoch zu einem Angebot der Systemhäuser oder Hersteller, welches den Preis der Gebrauchten Lizenzen unterbietet.

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Gebrauchte Software – Einsetzbar, Durchsetzbar oder sogar Anwendbar

Die meisten kennen es noch nicht, mancher hat schon mal davon gehört und einige nutzen sie schon: Gebrauchte Software.

Gibt es das? Was genau ist das? Wie geht das mit der gebrauchten Software? Wo bekommt man sie her? Wie kann man seine eigene Software an den Gebrauchtmarkt weiterverkaufen? Was sagt der Hersteller dazu? Bin ich juristisch abgesichert, wenn ich kaufe oder verkaufe?

Das sind die Fragen, die von Unternehmen heute gestellt werden, wenn sie das erste Mal den Prozess der alternativen Beschaffung starten.

Es gibt mittlerweile in der EU einen richtigen Markt für Gebrauchte Software, konkreter gesagt, für das „gebrauchte Nutzungsrecht“, die Gebraucht-Lizenz. Das Besondere dabei ist, ein Nutzungsrecht nutzt sich nicht ab. Die Lizenz bleibt die gleiche und die Software-Qualität bleibt ebenso erhalten. Sie funktioniert genauso wie neue Software auch.

Bei der Weiterveräußerung ungenutzter Lizenzen kommt der Begriff „Stille Reserve“ zum tragen. Aus diesem Grund hat Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware, seine gebrauchten Lizenzen „Stille Software“ getauft. Bei Stiller Software handelt es sich um Lizenzen, die ungenutzt sind und im Unternehmen gefunden werden müssen. Hat man sie gefunden, kann man prüfen, ob man sie in Liquidität wandeln möchte. In jedem Fall ist die Lizenzstrategie festzulegen und es sind solche Fragen zu klären wie: Werden die Lizenzen in Zukunft noch eingesetzt und fallen noch Wartungsgebühren an? Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist es Aufgabe des Lizenzmanagers, das Potential zu heben und wirtschaftlich umzusetzen. In Zusammenarbeit mit dem Einkauf kann es sogar soweit führen, dass Nachkäufe vermieden werden. Die Einkäufer fragen in den heutigen Zeiten immer mehr nach alternativen Beschaffungswegen, sind sich jedoch aufgrund der wenigen Erfahrung und der unterschiedlichen Meldungen am Markt unsicher. Aussagen von den Herstellern mit strafrechtlichen Androhungen beabsichtigen genau diese Unsicherheit weiter zu schüren.

Selbst Politiker wie Herr Genscher und Frau Zypries haben schon das Thema Gebrauchte Software in Ihre Diskussionen aufgenommen und es ist zum Leid der Hersteller nicht mehr aus dem IT Alltag weg zu denken. Von einer geklärten juristischen Lage, wie sie sich vom Urteil des BGH im Herbst dieses Jahres erwartet wird, würden alle profitieren – Anwender könnten bedenkenlos zur günstigsten Option greifen, der Markt hätte sich ein weiteres Mal in Richtung Anwender-Interessen geöffnet und Gerichte müssten sich nicht mehr um Streitereien wegen kleiner Teilgebiete des Marktes kümmern.

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IT Verantwortliche durch Hersteller verunsichert

Lizenzübertragung als Prozess unbekannt

Eine Umfrage zeigt, wo kreative  Einkäufer die Kollegen aus der IT unterstützen können. Obwohl laut Presseangaben weit über 100.000 gebrauchte Software-Lizenzen pro Jahr im B2B Umfeld gehandelt werden, haben erst 10% aller Unternehmen Erfahrungen mit Lizenzübertragungen gemacht; besonders aktive Firmen haben zwischen 1.000 und 5.000 Mitarbeiter.

Das erfolgreiche „Bewirtschaften“ von Software-Lizenzen kann in den Unternehmen nur fachübergreifend funktionieren. Mehrere Abteilungen sind in das Thema „Software-Bewirtschaften“ eingebunden. Jeder von ihnen hat eine eigene Sichtweise zur eingesetzten Software; diese kann oftmals maximal unterschiedlich sein. „Deshalb wollten wir von  IT-Leitern deren Sichtweise erfahren, um damit andere Kollegen, z. B. aus dem Einkauf, für diese Thema zu sensibilisieren“, erklärt Axel Susen, Geschäftsführer der susensoftware GmbH. „Manager aus dem Controlling und Einkauf können die Mitarbeiter in der IT noch mehr unterstützen, betriebswirtschaftlich im Sinne des eigenen Unternehmens zu handeln.“

Mit dem Hintergrund wurde eine Umfrage an über 1.000 IT-Leiter in ganz Deutschland gestartet. Immerhin 70 leitende Mitarbeiter in der EDV haben sich die Zeit genommen, den Fragebogen online oder schriftlich zu beantworten. „Wir sind positiv überrascht über die hohe Beteiligung“, zeigt sich Susen zufrieden.

Als Ergebnis finden wir 3 Gruppen von Unternehmen,

  1. Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter
  2. Unternehmen bis 5.000 Mitarbeiter
  3. Unternehmen über 5.000 Mitarbeiter

77%, also die überwiegende Anzahl von Antworten, kommt aus Unternehmen mit mehreren Standorten. Es scheint so zu sein, als dass alleine durch Niederlassungen oder Zweigstellen sich schon geografisch und organisatorisch ein zentrales Software-Lizenzmanagement durchgesetzt hat.

Besonders Unternehmen bis zu 1.000 Mitarbeiter lassen sich von Herstellerangaben derart verunsichern, dass sie keine stille Software verkauften. Das haben in dieser Gruppe 23% angegeben, während bei weiteren 20% der Prozess einer Umschreibung unbekannt ist.

Einkäufer etablieren innovative Beschaffungsprozesse

Unternehmen nutzen Sparpotential stiller Software noch nicht

Damit Unternehmen das Sparpotential stiller Software nutzen können, müssen alternative Geschäftsprozesse in den Einkaufsabteilungen etabliert werden. Einkäufer stoßen oft zunächst auf Widerstand, wenn sie eingefahrene Strukturen verändern wollen.

In den Einkaufsabteilungen mittlerer und großer Unternehmen gibt es noch keine Geschäftsprozesse, die eine Beschaffung über andere Quellen als den direkten Kauf bei Herstellern, Händlern und Systemhäusern vorsehen. Die Recherche nach der Verfügbarkeit und dem Preis für stille Software von alternativen Anbietern bricht eingefahrene Strukturen auf. Daher kennen selbst gute Einkäufer das Sparpotential nicht, das ihnen beste Qualität zu günstigen Preisen bietet.

„Tatsächlich nutzen Einkäufer diese hohen Einsparmöglichkeiten nicht, wenn sie nicht versuchen, die Strukturen zu ändern“, konstatiert Christian Fessel, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Kostenmanagement DGKM und hier verantwortlich für den Bereich Einkauf. „Es fehlt den Unternehmen einfach die Erfahrung, wie sie so ein neues Verfahren einführen könnten.“ Definierte Geschäftsprozesse und Schnittstellen ließen die Frage nach alternativen Beschaffungsmöglichkeiten gar nicht erst aufkommen.

„Der Einkauf kapituliert vor den Strukturen. Dabei bietet doch unser online-Bestellsystem sogar die Möglichkeit, sich unverbindlich über die Verfügbarkeit und den möglichen Preis der gewünschten Programme zu informieren“, wundert sich Axel Susen, Software-Händler aus Aachen. Verfügbarkeit und Preise gängiger stiller Softwareprogramme sind im Internet abrufbar unter: http://www.susensoftware.de/angebot/bestellsystem.php

Nach einer Studie des Analysten Nelson Hall monieren viele IT‑Entscheider, es sei schwierig, die nötigen Veränderungen im Unternehmen durchzusetzen, unter anderem, weil dem Thema alternative Beschaffungswege wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nelson Hall hat für die Untersuchung weltweit mit 320 Firmen gesprochen. Die Studie wurde im Februar 2007 unter dem Titel „Indirect Procurement Outsourcing: Customer Requirements“ veröffentlicht wurde. Die Zufriedenheit bei den Firmen, die indirekte Wege ausprobiert haben, ist demnach außergewöhnlich hoch. http://www.cio.de/strategien/methoden/832806/index1.html

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