Archiv

Posts Tagged ‘Linux’

Wettbewerb

In einem funktionierenden Wettbewerb stehen den Beteiligten tatsächlich reale Wahlmöglichkeiten zur Verfügung.
Welche Bereiche aus der Wirtschaft sind Ihnen bekannt, die sich anders darstellen?

Kategorien:Microsoft, SAP Schlagwörter: , , , , ,

Alternative im Markt: Linux

Linux ist eines der erfolgreichsten Open Source Projekte. 1991 wurde der Kernel (der Kern eines Betriebssystems) von dem Finnen Linus Torvalds entworfen. Damals wurde Linux als Studentenspielzeug bezeichnet, ein kleines Hobby von Torvalds. Mittlerweile versteht man unter Linux ein ganzes Software-Paket. Es gibt viele unabhängige Projekte, die Linux-Versionen anbieten. Einige der bekannten Entwicklungen sind Red Hat, Debian, SuSe, Caldera und Mandrake. Diese Linux-Anbieter verknüpfen das Betriebssystem mit weiteren Programmen und garantieren einen einheitlichen Standard (Linux Standard Base). Solche Pakete übertreffen teilweise sogar das marktherrschende Microsoft Windows Software-Produkt.
Bereits Anfang 2006 gab es beispielsweise einen 3D-Desktop5 bei Linux, nämlich Compiz oder Beryl. Erst mit der Veröffentlichung von Windows Vista wurden ähnliche Visual-Effekte von Microsoft eingeführt diese jedoch zu hohen Preisen. Linux wird immer populärer, und mittlerweile fertigen auch kommerzielle Firmen wie Oracle und SAP Produkte an, die mit Linux kompatibel sind.
Es gibt bei Linux noch nicht so viele Software-Applikationen. Dazu sind Netzwerk- und Systemeffekte auch geringer als beispielsweise bei Windows. Sollte Linux sich trotzdem so schlagartig weiterentwickeln wie bisher, dann kann man davon ausgehen, dass es zu einer großen Konkurrenz mit Closed Source Betriebssystemen kommt.
Da die Kosten von Open Source Software sehr gering sind, würde sich ein Markt für gebrauchte Software-Lizenzen dieser Art gar nicht lohnen. Für erfahrene Benutzer ist die freie Software ein gutes Einsparpotenzial.

Kategorien:Microsoft, SAP Schlagwörter: , , , , ,

Hersteller im Markt: Oracle und SAP

Vor cirka 30 Jahren wurde das Unternehmen Oracle von Larry Ellison gegründet. Zunächst spezialisierte sich die Gruppe auf Datenbanken. Ellison gehört wie Bill Gates zu den reichsten Menschen der Welt. Wie Gates hat Ellison auch kein abgeschlossenes Studium.
Mittlerweile wirbt der Betrieb mit der Firmenbezeichnung
Unternehmungslösung und bietet auch Produkte an für den Bereich der Middleware, Business Intelligence, Geschäftsanwendungen und Kommunikation. Ende der 80er begann Oracle mit SAP zu kooperieren.
SAP ist der größte Software-Konzern Europas und im Feld der
Geschäftslösungen tätig. Im Gegensatz zu Microsoft und Oracle wurde SAP nicht von einer Person gegründet, sondern von fünf.
Da SAP und Oracle anfangs keine direkten Konkurrenten waren, ergänzten sich die beiden Produktelemente. Spannungen zwischen den Firmen begannen wahrscheinlich, als SAP anfing mit Microsoft zusammenzuarbeiten. Als Oracle in den Jahren 2005 und 2006 die Konzerne Peoplesoft, JD Edwards und Siebel aufkaufte, die in unmittelbarer Konkurrenz zu SAP standen, wurde auch Oracle ein SAP-Konkurrent. SAP erstellte unumgehend das Safe Passage Programm. Dieses Programm ermöglichte es allen Kunden von Peoplesoft, JD Edwards und Siebel, schnell und problemlos auf SAP umzusteigen. Oracle betrachtete dies als Herausforderung und konterte aggressiv mit der gleichen Taktik. Sie nannten diese Strategie Oracle Fusion for SAP, als provozierendes Kürzel, OFF SAP (weg mit SAP). Da SAP-Lizenzen zu diesem Zeitpunkt auch bald updatebedürftig waren, machte Ellison allen SAP-Nutzern ein spezielles und attraktiveres Angebot mit günstigen Preisen und leichten
Kompatibilitätswegen.
Die starke Konkurrenz der beiden Konzerne ist für neue Kunden positiv zu werten. Bestandskunden hilft der Wettbewerb nach einem hohen Invest in bestehende Softwarelizenzen wenig. Kein „50%“ Rabattangebot für ein alternatives Software-ERP-System kommt gegen getätigte Investitionen (in Höhe von z.B. einer Millionen Euro) an.

Kategorien:Microsoft, SAP Schlagwörter: , , , , ,

Hersteller im Markt: Microsoft

Microsoft ist der größte Software-Hersteller auf dem Markt. Das Unternehmen wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Momentan wird Bill Gates von Forbes.com als reichster Mann der Welt eingestuft.
Der Betrieb ist schon häufig wegen unfairer wirtschaftlicher Vorgehensweisen verklagt worden. Es gibt unzählige Prozesse gegen Microsoft, z.B. Microsoft gegen USA und Microsoft gegen die EU-Kommission.
Unvorstellbare Umsätze, die rechtlichen Auseinandersetzungen und die wirtschaftlichen Kriege, die Microsoft nach wie vor führt, sorgen für viel Aufregung bei den Anwendern.
An Universitäten gibt es Kurse, die sich ausschließlich mit dem wirtschaftlichen und rechtlichen Handeln von Microsoft beschäftigen. In vielen Fällen wird ein negatives Bild gezeichnet. Professoren verurteilen das Betriebsystem unter anderem als verrottet und bieten Aufsätze an, wie man sich von diesem Betriebssystem lösen kann.
Die Organisation von Microsoft stellt sich folgendermaßen dar: Hauptelemente sind die Microsoft Platform Products & Services Devisions, Business Division und Entertainment & Devices Division.
Mit dieser Struktur bietet Microsoft Produkte im privaten, kommerziellen und Unterhaltungsbereich an.
Obwohl Microsoft auch Hardware, wie beispielsweise Mäuse, Tastaturen und Spielkonsolen produziert, ist die Herstellung von Software der wichtigste Unternehmensbereich.
Im Platform-Bereich besitzt Microsoft eine marktbeherrschende Stellung. Im Segment der Business Division bekommt Microsoft viel Konkurrenz von Oracle und SAP und kann sich dort nicht als Marktführer behaupten.

Kategorien:Microsoft, SAP Schlagwörter: , , , , ,

Der Software-Markt

Durch das stete Wachstum der Wirtschaft werden zunehmend Software-Produkte auf den Markt gebracht. Mittlerweile zählt der Software-Markt zu den wichtigsten Märkten der Welt. Obwohl Software in der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken ist, gibt es dennoch wenige große Hersteller. Im Fachjargon wird der IT-Markt auch als Quasimonopol bezeichnet, da sich generell ein Marktführer und mehrere kleine Konkurrenten herauskristallisieren.

Software-Kategorie: Closed Source Software
Bei dieser Software wird der Zugriff auf den Quelltext vom Hersteller unterbunden. Dadurch ist der Quelltext geschützt; ausschließlich der Urheber hat Zugriff. Software dieser Art ist zudem durch das Urheberrecht geschützt. Hauptsächlich findet man Closed Source Software in kommerziellen Märkten. Diese Art von Software wird auch als kommerzielle Software bezeichnet. Dazu gehören auch die drei großen Hersteller Microsoft, Oracle und SAP. Im Sinne der Innovation, der Weiterentwicklung und der Sicherheit der Software ist Closed Source ineffizient. Die neuentwickelten Quelltexte werden nicht preisgegeben. So werden Produkte die sich sehr ähnlich sind, beispielsweise Windows Media Player und Apple iTunes, unabhängig voneinander produziert. Kosten für die Entwicklung ähnlicher Produkte werden dadurch unnötigerweise mehrfach getragen. Durch Zusammenarbeit der Entwickler bzw. Veröffentlichung der Quelltexte könnten Programme schneller und kostengünstiger weiterentwickelt werden.
Das Verbergen und Verschlüsseln des Quelltexts bewirkt, dass sich generell nicht überprüfen lässt, ob die Software sicher ist. So kommt es bei Closed Source Programmen öfter zu Angriffen von trojanischen Pferden (getarnte Schadprogramme, die unerwünschte Funktionen erfüllen) und Viren. Im Gegensatz zu Open Source Produkten sind Closed Source Software-Pakete benutzerfreundlicher, und es gibt eine größere Auswahl an entsprechenden Produkten. Open Source wird mittlerweile häufig verwendet; es ersetzt jedoch (noch) nicht die kommerziellen Closed Source Produkte.

Software-Kategorie: Open Source Software
Bei dieser Kategorie von Software hat jeder Benutzer freien Zugriff auf den Quelltext. Daher werden alternativ auch Begriffe, wie freie Software oder offene Software, benutzt. Open Source Software wurde schon fast komplett verdrängt, bis 1984 Richard Stallmann mit dem freien Programm GNU gegen die kommerzielle Software revolutionierte. Jetzt ist auch offene Software wieder ein ausgeprägter Software-Zweig. Somit kann man den Quelltext beliebig verändern und diese Umgestaltungen auch weitergeben. Ein bekanntes Beispiel ist das Mozilla-Projekt, welches von Netscape stammt, oder das Betriebssystem Linux. Computerspezialisten argumentieren, Open Source Software sei besser und sicherer entwickelt als die kommerziellen Closed Source Produkte.
Durch die öffentliche Entwicklungsstruktur dieser Programme kommt es meist gar nicht zu Virenanfällen. Sollte es dennoch zu Fehlern im Quelltext oder Attacken auf das System kommen, sind Fehlerlösungen innerhalb weniger Stunden kostenlos verfügbar. Durch die Veröffentlichung der Quelltexte können solche SoftwareProdukte schneller entwickelt werden.
Da diese Software zuerst nicht für kommerzielle Zwecke entwickelt wurde, streben Entwickler mehr die Funktionalität als den Komfort der Software an. So waren diese Programme bis vor kurzem noch komplett befehlsgesteuert, ohne dass eine grafische Benutzeroberfläche existierte. Doch immer mehr Entwickler streben nun auch die Benutzerfreundlichkeit an.

Kategorien:Microsoft, SAP Schlagwörter: , , , , ,
%d Bloggern gefällt das: