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Posts Tagged ‘Monopol’

PROBLEME IN DER SAP-EINFÜHRUNG

ERP-Projekte auf der Kippe
http://www.computerwoche.de/a/erp-projekte-auf-der-kippe,2518552

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Welche Firmen beschäftigen sich mit ERP?

  • All for One Steeb AG
    Das Unternehmen All for One Steeb AG entstand im Jahr 2006 und ist ein SAP-Komplettdienstleister. Nach eigenen Firmenangaben die Nummer 1 unter den SAP-Partnern im deutschsprachigen Mittelstandsmarkt. Rund 2000 Kunden in Österreich, Deutschland und der Schweiz zählt der Dienstleister. Bei All for One Steeb sind 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Der Hauptsitz befindet sich in Filderstadt.
    In Deutschland verfügt das Unternehmen über 13 Standorte, ist in Belgien, Österreich, der Türkei, Schweiz und Luxemburg mit Niederlassungen vertreten.

    International in mehr als 50 Ländern über das eigene SAP-Partnernetzwerk United VARs tätig. Das Produktangebot umfasst Managed Services, Cloud Services, SAP Beratung, Schulungen, Managementberatung, Technologieberatung, DCW-Software und SC/400-Software. Die Kunden stammen aus den unterschiedlichsten Branchen, angefangen bei Automobilzulieferern über die Elektroindustrie und Handel bis hin zur Holz- und Papierindustrie. Der ERP-Bereich wird mit dem Leistungsportfolio abgedeckt.

    Der Jahresumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2012/13 auf 186,9 Millionen Euro und das Ergebnis nach Steuern lag bei 5,6 Millionen Euro. Die Aktie der All for One Steeb AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime-Standard unter der WKN 511000 gelistet.

 

  • Itelligence AG
    Das Unternehmen Itelligence AG ist ein Firmenverbund bestehend aus der ITC Information Technology Consulting GmbH und der NTT Data Group. Der Dienstleister ist in 22 Ländern mit 3000 Mitarbeitern weltweit aktiv aufgeteilt in die Regionen Amerika, Asien Pazifik, Deutschland, Osteuropa und Westeuropa. Gegründet wurde die Firma im Jahr 1989 und hat seinen Sitz in Bielefeld. Im Jahr 2013 hatte sich der Jahresumsatz auf 457,1 Millionen Euro belaufen und für über 5000 Kunden SAP-Projekte realisiert. Das Leistungsangebot umfasst eine SAP-Beratung-, Systemintegration und- Entwicklung die zusammen mit dem Lizenzgeschäft, dem SAP Managed Services und SAP Application Management das Kerngeschäft bilden. Ein weiterer Geschäftsbereich ist die Großkunden-Betreuung in den Bereichen Duet, SOA und NetWeaver. In Deutschland, Malaysia, Dänemark, Polen, den USA und der Schweiz betreibt das Unternehmen eigene Rechenzentren.

 

  • Fritz & Macziol Group
    Das Unternehmen Fritz & Macziol wurde im Jahr 1989 von Herbert Fritz gegründet und hat seinen Hauptsitz in Ulm. In Deutschland unterhält der IT-Dienstleister bundesweit 14 Standorte vor allem in Großstädten darunter Stuttgart, Frankfurt am Main, Karlsruhe, Berlin, München und Düsseldorf.
    Enge Partnerschaften mit Microsoft, SAP, Cisco, EMC und IBM gewährleisten den Kunden gegenüber ein Höchstmaß an Qualität. Das Leistungsspektrum besteht aus Hardware, Software, Services und Consulting. Über 3000 Kunden zählt Fritz & Macziol, welche die Leistungen in Anspruch nehmen. Das Portfolio wurde in die Bereiche IT-Strategien, IT-Lösungen, IT-Services und IT-Produkte aufgegliedert. Im Geschäftsjahr 2013 konnte ein Jahresumsatz von 396 Millionen Euro erzielt werden. Bei der Fritz & Macziol Group sind europaweit 1000 Mitarbeiter beschäftigt.
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Firmenporträts TOP 5 ERP-Hersteller – SAP S.E

SAP S.E
Das Unternehmen SAP S.E wurde im Jahr 1972 von Hasso Plattner und Kollegen in Walldorf gegründet. Der Schwerpunkt des Softwarekonzerns ist die Software-Entwicklung für Geschäftsprozesse in Firmen. Das Kernprodukt ist SAP ERP (früher R/3) und ist ein betriebswirtschaftliches Standardsoftwarepaket mit dem alle betriebli-chen Abläufe verwaltet werden können.

Nach einer Marktanalyse der Marktforschungsfirma Panorama Consulting Solutions ist SAP im ERP-Markt mit Stand 2013 und einem auf 26 Prozent belaufenden Marktanteil der Marktführer. Der Jahresumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2013 auf 16,18 Milliar-den Euro und der Gewinn auf 4,47 Milliarden Euro. Bei SAP sind weltweit 65.667 Mitarbeiter beschäftigt. Die Zielgruppe der ERP-Software sind kleine Unternehmen, mittelständische Firmen, Großunternehmen und Konzerne.

Quelle:
http://www.sap.com/germany/pc/bp/erp/software/overview.html

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Mit Cloudlösungen Kosten sparen – auch in SAP

Der IT Bereich ist das Triebwerk und die Schaltzentrale eines Unternehmens, denn ohne eine gut geführte IT läuft nichts rund. Bei einer sich ständig verändernden Marktsituation und dem immer größer werdenden Wettbewerb mit anderen Unternehmen muss die IT flexibel sein und sich schnell und unproblematisch allen neuen Situationen anpassen können. Nur so kann ein Unternehmen erfolgreich arbeiten und sich optimal am Markt präsentieren. In einem erfolgreichen Unternehmen gibt es keinen Stillstand, es ist ein dynamisches, stets im Wandel befindliches System, das ständigen Veränderungen unterworfen ist. Firmen werden hinzugekauft oder abgegeben, es wird expandiert, das Unternehmen verändert und entwickelt sich ständig. Da bedarf es einer unabhängigen und dadurch flexiblen IT, die immer schnell in der Lage ist, sich an die Veränderungen anzupassen.
Ein großer Teil der finanziellen und personellen Ressourcen im IT Bereich müssen für die immer wieder erforderlichen Wartungsarbeiten, wie Software-Upgrades und Patches aufgewendet werden. Oft ist nach einem Upgrade auch noch eine Rekonfiguration der Hardware bzw. des Netzwerks erforderlich, was weitere Ressourcen in Anspruch nimmt.
Auf diese Wartungsarbeiten entfallen ca.70 bis 80 % der Zeit und Ressourcen der IT, was bedeutet, dass selbst bei einer optimal geführten IT in den meisten Unternehmen nur ca. 20 30 % der Zeit und Ressourcen übrig bleiben, um an der Steigerung der Produktivität und des Umsatzes zu arbeiten, zum Beispiel an neuen und besseren Lösungsansätzen für Datenanalysen, vernetzte Teamarbeit, Mobilität oder Social Business.
Insbesondere komplexe Software Systeme wie SAP, die in vielen Unternehmen in tragenden Bereichen wie der Finanzabteilung oder dem Marketing genutzt werden, stellen die Unternehmen so immer wieder vor die Herausforderung, mit einem Minimum an Wartungsaufwand ein Maximum an Funktionalität zu erzielen. In vielen Unternehmen werden darüber hinaus kostensparende und effizienssteigernde IT-Maßnahmen wie zum Beispiel Cloud Strategien noch zu wenig genutzt, da oft angenommen wird, dass Anwendungen wie SAP oder ähnliche traditionelle Software aufgrund ihrer Komplexität nicht erfolgreich in eine Cloud Umgebung integriert werden können.
Susensoftware überzeugt Sie gern vom Gegenteil und zeigt Ihnen, wie Ihr Unternehmen bei SAP von den Vorteilen einer Cloud profitiert, zum Beispiel im Hinblick auf eine einfachere Administration, eine schnellere Implementierung oder die Skalierbarkeit. Diese Vorteile sparen Ihnen Kosten und helfen Ihnen, die Gesamtbetriebskosten im IT Bereich zu senken. Bei susensoftware erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Kosten-Nutzen optimierte Wartungsarbeiten und Miete von Standardsoftware wissen sollten und wie Sie mit Susensoftware Ihre Softwaresysteme optimal nutzen können.

Welche Rechte hat der Hersteller beim Softwareaudit?

Wenn ein Software-Audit ins Haus steht, sollten Unternehmen erstmal die Lage prüfen, bevor sie diesem zustimmen. Ist ein solcher Audit überhaupt Vertragsbestandteil oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingen verankert? Ist die inhaltliche Ausprägung einer solchen AGB-Klausel überhaupt rechtens? In welchem Umfang soll der Audit stattfinden und welche Tools sollen in diesem Rahmen angewendet werden?
Natürlich ist der Schutz der Softwarenutzer vor nicht rechtmäßigen Software-Audits wichtig, aber andererseits müssen auch Interessen des Herstellers gewahrt werden. Ein Softwarehersteller verkauft Lizenzen an ganz unterschiedliche Unternehmen und in ganz unterschiedlichem Umfang. Für den Hersteller ist es meist schwierig zu überprüfen, ob die verkauften Lizenzen auch nur in der gekauften Anzahl und Ausprägung im Unternehmen verwendet werden. In dem einen oder anderen Unternehmen liegt oftmals eine Unterlizenzierung vor, welche für den Hersteller einen entgangenen Umsatz für erbrachte Leistung darstellt.
Deshalb muss ein Softwarehersteller entsprechende Rechte haben, um eine Unterlizenzierung aufzudecken. Die beste Möglichkeit hierfür ist ein Software-Audit im jeweiligen Unternehmen. Doch das ist nicht ganz so einfach. Die Durchführung eines Software-Audits ist an die §§ 101 und 101a UrhG gebunden. Danach kann ein Urheber, in diesem Fall der Softwarehersteller, gemäß § 101 UrhG eine Auskunft verlangen, für den Fall, dass eine Rechtsverletzung des Anwenders sicher ist. Gemäß § 101a UrhG besteht für den Urheber ein Anspruch darauf, die Vorlage einer Urkunde oder die Besichtigung einer Sache zu verlangen, wenn eine Rechtsverletzung hinreichend wahrscheinlich ist. Ohne Verdacht kann der Softwarehersteller keine Lizenzüberprüfung nach dem Gesetz verlangen.
Dem Softwarehersteller bleibt es allerdings überlassen, eine solchen Software-Audit zum vertraglichen Bestandteil oder zum Bestandteil seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu machen – allerdings wiederum nur eingeschränkt. Im Falle einer sogenannten vertraglichen Individualvereinbarung muss diese Vereinbarung zwischen dem Anwender und dem Softwarehersteller ausgehandelt sein. In diesem Fall sind nur die datenschutzrechtlichen Vorgaben gemäß § 28 Abs. 1 Nr.2 BDSG sowie die Grundsätze von Datenvermeidung und Datensparsamkeit gemäß § 3a BDSG zu beachten. Der Audit muss also nach strengen Formalien und mit ausreichender Dokumentation erfolgen.
Schwieriger wird es für den Softwarehersteller, wenn ein Software-Audit in den AGBs verankert ist. Da hier keine Verhandlung zwischen den Vertragsparteien hinsichtlich des Auditrechts stattgefunden hat, unterliegt eine solche Klausel der AGB-Kontrolle gemäß der §§ 307 BGB ff. Eine beliebige Klausel durch den Softwarehersteller ist somit ausgeschlossen, auf Interessen der Vertragspartei muss geachtet werden. Eine derartige Klausel darf den Software-Anwender nicht unangemessen benachteiligen, wie beispielsweise durch ein verdachtsunabhängiges Überprüfungsrecht. Wenn ein Softwarehersteller zudem nachweisen kann, dass das verwendete Distributionsmodell typsicherweise Unterlizenzierungen aufweist und somit ein Missbrauchspotential durch den Anwender besteht, ist die Regelung über eine AGB-Klausel wirksam. Dies ist unter anderem beim Download frei kopierbarer Masterkopien oder beim „Bring your own Device-Modell“ typisch.
Die Wirksamkeit der AGB-Klausel trifft jedoch nicht zu, wenn beim Distributionsmodell Sicherheitsvorkehrungen, wie Freischaltcodes vorhanden sind. Treffen alle bisher genannten Voraussetzungen zu, dann ist auch die Einhaltung einer Vorankündigungsfrist durch einen unabhängigen Dritten, welcher zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, erforderlich sowie die Beachtung datenschutzrechtlicher Vorschriften. Werden alle Punkte berücksichtig, hat der Hersteller das Recht zur Durchführung eines Software-Audits, um seine urheberrechtlichen Interessen zu überprüfen.
Somit sind mit den gesetzlichen Regelungen zum Software-Audit einerseits Anwender vor unrechtmäßigen Software-Audits geschützt, andererseits haben Softwarehersteller bei unzureichender Sicherung des Distributionsmodells oder durch eine vertragliche Vereinbarung mit dem Anwender, die Möglichkeit einen Software-Audit unter Einhaltung des gesetzlichen Vorgaben durchzuführen.

SAP Kunden gewinnen durch Wettbewerb – das Geschäftsmodell der susensoftware gmbh

Die Firma susensoftware hat sich darauf eingestellt, mit gebrauchten Softwarelizenzen zu handeln und scheint momentan der einzige unabhängige Händler in Europa, der sich auf SAP-Lizenzen spezialisiert hat. Der SAP Konzern ist nicht für billige Softwareprodukte bekannt und nimmt sicher eine marktführende Position ein – wahrscheinlich sogar eine marktbeherrschende Position. „Durch Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma SAP ist der vermeintlich freie Markt stark im Wettbewerb behindert.“ sagt Axel Susen, Geschäftsführer von susensoftware. Die Einschränkung des Handels mit SAP Gebrauchtsoftware macht sich in mehrfacher Weise bemerkbar. Microsoft ist wohl Marktführer in Betriebssystemen und Office Suiten für PCs. Im Gegensatz zum regen Treiben auf dem Markt für Microsoft-Gebrauchtlizenzen ist der Handel von gebrauchten SAP-Lizenzen noch stark gehemmt. Seit der Entscheidung des EuGH 2012 ändert sich der Markt langsam und es nutzen vermehrt deutsche Firmen gebrauchte SAP Software.

Was machen Unternehmen, die vom Hersteller eine Erlaubnis zum Verkauf Ihrer gekauften SAP-Lizenzen erwarten? Ist es nicht eigentlich sinnvoller, die nicht mehr benötigte Software anderer Unternehmen zu nutzen? Wie sollten sich Unternehmen verhalten, die ihre Lizenzen nicht mehr brauchen und die gebrauchte Software gerne verkaufen würden? Der Geschäftsführer der Firma susensoftware Axel Susen hat sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt.

Das Ziel der Firma susensoftware GmbH ist es, den Kunden beim Kauf von Lizenzen zu unterstützen und die Kosten des Kunden somit zu reduzieren. Dies läuft bei dem Erwerb von SAP-Lizenzen wie folgt ab. Der Kunde, beziehungsweise die Firma, kann zwischen zwei Modellen wählen. Zum einen können die Lizenzen direkt bei der Firma susensoftware gekauft werden. Zum anderen ist es möglich über die Potentialanalyse andere Lieferanten zu Nachverhandlungen zu bewegen. Dieser muss gar nicht mitbekommen, was auf Seiten des Kunden optimiert wird. Lizenzen zu einem nachverhandeltem Preis zu erwerben, kann Investitionskosten von bis zu 2 Mill Euro (2.000.000 €) und später laufende Wartungskosten sparen. Auch die Anwendung einer Preisconsulting-Vereinbarung kann bei Investitionen Geld sparen.

Wann kann Software verkauft werden?

Der Erwerber einer gebrauchten Softwarelizenz wird rechtmäßiger Erwerber einer Programmkopie und darf auch von dem Vervielfältigungsrecht Gebrauch machen darf, wenn das Recht zur Verbreitung der Programmkopie nach Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 2009/24/EG erschöpft ist und mit der Lieferung der Programmkopie verbunden ist.

Die entscheidende Frage: Wann erschöpft sich das Verbreitungsrecht? Die Erschöpfung des Verbreitungsrechts des Urheberrechtsinhabers ist von einer Reihe von Voraussetzungen abhängig:
1. Der Urheberrechtsinhaber muss dem Ersterwerber das Recht eingeräumt haben, diese Kopie ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen.
2. Der Ersterwerber muss seine Programmkopie unbrauchbar machen.

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