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Streit um gebrauchte Softwarelizenzen?

„Große Softwarehersteller wie SAP, Oracle oder Microsoft sehen in dem florierenden Gebrauchtwarenhandel eine Verletzung ihrer Urheberrechte. Die Unternehmen befürchten empfindliche Umsatzeinbußen und versuchen, die Weitergabe weitgehend zu unterbinden.“

 

Quelle:

http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/suoour-streit-um-gebrauchte-softwarelizenzen-urteil-erwartet/296538626/2000

(dpa)

Kategorien:Aktuell, Microsoft, SAP Schlagwörter: , , ,

SAP steigt in den Ring mit IBM und Oracle

Auseinandersetzungen zu In-Memory-Datenbanksystemen: HANA gegen DB2 BLU. Werden die Geschäftspartner von früher nun zu „tiefen Feinden“ ?

Den gesamten Artikel finden Sie unter: http://www.cio.de/news/cionachrichten/2923637/?r=462616016741907&lid=260677&pm_ln=103

Autor:  Daniela Hoffmann

Kategorien:Aktuell, S / 4 Hana, SAP Schlagwörter: , , ,

Wann kann Software verkauft werden?

Der Erwerber einer gebrauchten Softwarelizenz wird rechtmäßiger Erwerber einer Programmkopie und darf auch von dem Vervielfältigungsrecht Gebrauch machen darf, wenn das Recht zur Verbreitung der Programmkopie nach Art. 4 Abs. 2 der Richtlinie 2009/24/EG erschöpft ist und mit der Lieferung der Programmkopie verbunden ist.

Die entscheidende Frage: Wann erschöpft sich das Verbreitungsrecht? Die Erschöpfung des Verbreitungsrechts des Urheberrechtsinhabers ist von einer Reihe von Voraussetzungen abhängig:
1. Der Urheberrechtsinhaber muss dem Ersterwerber das Recht eingeräumt haben, diese Kopie ohne zeitliche Begrenzung zu nutzen.
2. Der Ersterwerber muss seine Programmkopie unbrauchbar machen.

Kaufe ich besser neue oder gebrauchte Software?

Da es sich bei Software um kein physisches Gut, sondern um ein programmiertes digitales Produkt handelt, kann nur der Datenträger (CD/DVD) einem Verschleiß ausgesetzt sein. Der Käufer bekommt also ein relativ akuelles Programm zu einem günstigen Preis. Ist die Installation auf dem lokalen Rechner, dem Server oder der Cloud einmal erfolgt, so kann die Software sogar regelmäßig aktualisiert werden, wenn der Anwender z.B. über einen Wartungsvertrag Updaterechte mit erworben hat.

Alte Software ist im Vergleich zur aktuellen Version in vielen Fällen sogar überlegen, wie zum Beispiel bei Microsoft Office 2003 dessen Bedienkonzept jeder versteht während beim neuen Office 2013 die Benutzeroberfläche komplett geändert wurde und wahrscheinlich eine relative lange Einarbeitungszeit erforderlich wird. Der einzelne Anwender muss beim Gebrauchtkauf generell seine IT-Stragegie prüfen, bevor nun eine endgültige Entscheidung über den Kauf getroffen wird.

Durch die Wartungsverträge vom Hersteller existieren kaum veraltete SAP Softwarelizenzen im deutschen Markt. Somit ist der second hand Markt eine echte Alternative.

Wollen die Entwickler das Patent?

„Da ich früher selber Software entwickelt habe, kann ich auch die Sorgen der Programmierer verstehen. Durch Software-Patente hätten die Programmierer Einschränkungen zu tragen, wie zum Beispiel das erhöhte Risiko einer Patentverletzung. Es würde immer das Risiko bestehen, dass ein geschriebenes Programm einen Lösungsabschnitt enthält, welcher bereits in einem patentieren Programm zu finden ist. Die Folge wäre ein Rechtsstreit. Ein geschriebenes Programm ist komplex, so komplex, dass man nicht immer auf solche Abschnitte achten kann. sagt Axel Susen.

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