Archiv

Posts Tagged ‘Software’

23.3.17 – Die IG SAP feiert das 10. Betriebsjahr mit 88 Mitgliedern

Wer hätte das im 2008 gedacht? Damals wurde aus der Not – sprich aus dem Zwang zur Wartungsmodelländerung seitens SAP – eine Tugend gemacht. „Wer sich nicht wehrt, hat verloren“. Die IG SAP CH wurde aus den 21 Teilnehmern eines CIO Circle gegründet, mit dem Ziel rechtliche und kommerzielle Interessen der SAP-Anwender in der Schweiz zu bündeln und die Aktivitäten in Ergänzung und Abstimmung mit der DSAG durchzuführen. Der harte Kern unterstützt uns bis heute. Im 2017 stiessen bereits wieder 6 neue Mitglieder zur IG SAP CH, welche mittlerweile auf veritable 88 Mitglieder angewachsen ist. Das Interesse ist ungebrochen. Auch wenn das gegen den Willen der SAP läuft. Denn von Kundenseite tönt es auch mal so – „die SAP Geschäftsleitung empfiehlt einzig die DSAG als SAP Benutzervertretung“.

Quelle: IG SAP CH

Advertisements
Kategorien:SAP Schlagwörter: ,

Was Anwender über gebrauchte Software wissen sollten

Was macht gebrauchte Software für Unternehmen interessant?

Software aus zweiter Hand ist in der Regel um 20 bis 50 Prozent billiger als neue. Manchmal geht es aber auch darum, ältere Versionen von Software nachzukaufen, die das eigene Unternehmen noch verwendet, der Hersteller aber nicht mehr anbietet. Ein weiterer Vorteil von Gebrauchtsoftware: Meist handelt es sich um ältere und damit ausgereifte Produkte, die zuverlässiger laufen als die neuesten Versionen.

http://www.computerwoche.de/a/was-anwender-ueber-gebrauchtsoftware-wissen-sollten,3227658

Factsheet zu SAP S/4HANA: Das bringt die neue ERP-Generation

Kritisiert wird unter anderem der Mangel an Use Cases: Es fehle an Anwendungen, die den Aufwand einer Umstellung tatsächlich rechtfertigen, monieren die Skeptiker. Auch die Beschränkung auf SAP HANA als einzige Datenbank, mit der S/4HANA läuft, stößt auf Widerstand. Bisher hatten SAP-Nutzer die Wahl zwischen fünf verschiedenen Datenbanken. Weitere Kritikpunkte sind die Unsicherheit bezüglich der Zukunftsfähigkeit bestehender Modifikationen und Individuallösungen. Auch über das Zusammenspiel von S/4HANA und Lösungen anderer Anbieter gibt es bisher noch wenige Informationen.

http://it-rebellen.de/2016/07/28/18518/

Kategorien:Aktuell, S / 4 Hana, SAP Schlagwörter: , ,

Nutzung gebrauchter Software-Lizenzen – Axel Susen im Interview 4 / 4

Welchen Einfluss hat die Nutzung gebrauchter Software-Lizenzen auf die Software-Hersteller?

Axel Susen: „Die Softwarekonzerne wie SAP, Microsoft oder Oracle stehen dem Markt für gebrauchte Softwarelizenzen skeptisch gegenüber. Die Herstellen befürchten einen Rückgang ihrer Umsätze im Softwareverkauf und haben aus diesem Grund damit begonnen ihr Geschäftsmodell – auch gegen die Interessen der Anwender – auf Mietsoftware sowie Angebote aus der Cloud umzustellen. Eine größere Abhängigkeit vom Lieferanten kann man sich kaum vorstellen.

 

Kauf von Lizenzen – Axel Susen im Interview 2 / 4

Was ist beim Kauf eben dieser Lizenzen stets zu beachten? Woran lässt sich beispielsweise erkennen, dass eine erworbene Gebraucht-Software original ist?

Axel Susen: Die einfachste Form ist ein Volumenvertrag. Hier bietet ein Kaufvertrag von SAP oder das Lizenzportal von Microsoft ausreichend Sicherheit.

Gerichtsurteile der letzten Jahre – Axel Susen im Interview 1 / 4

Wie bewerten Sie die Gerichtsurteile der letzten Jahre, mit denen der Handel mit gebrauchter Software für rechtmäßig erklärt wird? Ist der Verkauf und Kauf gebrauchter Lizenzen damit problemlos möglich?

Axel Susen: „Themen aus der IT und speziell im Bereich Software sind auch für Richter nicht einfach zu beurteilen. Einerseits wird das Urheberrecht bemüht andererseits gelten Handelsrechte und Wettbewerbsrechte. Zudem ist das Produkt  >>Software<< schwer fassbar. Trotzdem baut inzwischen der Handel mit Software auf ein stabiles Gerüst von Gerichtsurteilen, ob vom EuGH oder BGH.“

 

Fragenkatalog zur Verteidigung gegen Software-Audits

  1. Welchen Umfang inklusive Inhalt hat die Beratung bei Vertragsunterzeichnung?
  2. Beträgt die Zeitspanne zwischen der Überprüfung und Lizenzierung weniger als 24 Monate?
  3. Teilweise unwirksame Klauseln?
  4. Wurden Nachweise basierend auf unwirksamen Klauseln erzielt?
  5. Bleiben die Interessen des Softwareherstellers unangetastet, auch wenn sanftere Mittel wie zum Beispiel eine Selbstauditierung eingesetzt werden?
  6. Wer wurde zum Auditor (Prüfer) verpflichtet?
  7. Ist der Prüfer am Umsatz des möglichen Lizenzverkaufes beteiligt?
  8. Wie transparent sind die Lizenzmodelle?
  9. Strategische Ziele in Verbindung mit dem Hersteller?

Bei Befolgung dieser beiden Fragenkataloge sind Firmen auf interne und externe Softwareaudits optimal vorbereitet.

%d Bloggern gefällt das: