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Posts Tagged ‘Softwarelizenzen’

Falsche Lizenzkäufe kosten Milliarden

Deutsche Unternehmen tun sich offenbar schwer, die richtigen Softwarelizenzen zu kaufen.

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SAP plant nun auch Marktführer in der Cloud werden

Der Walldorfer Software Konzern SAP ist bereits einer der Branchenriesen auf dem Gebiet der Unternehmens-Software, weltweit werden etwa dreiviertel aller wirtschaftlichen Transaktionen mit Hilfe von SAP Software abgewickelt. Damit hat der Konzern etwas erreicht, was für deutsche Unternehmen keine Selbstverständlichkeit ist, SAP gilt als das einzige deutsche IT-Unternehmen mit weltweiter Bedeutung.
Das neueste Motto von SAP lautet „Run simple“ und SAPs Vorstandschef Bill McDermott will unter diesem Motto die Geschäftswelt radikal vereinfachen und zwar mit Angeboten aus der Cloud.
Dazu ist jedoch ein Wandel in den bisherigen Geschäftsmodellen von SAP notwendig. Bislang kauften Kunden die Software von SAP und ließen sie auf ihren eigenen Servern und Rechnern laufen. Inzwischen geht der Trend jedoch immer mehr zu cloudbasierten Lösungen, bei denen die Softwareprogramme in Rechenzentren laufen und die Kunden über Smartphone, Tablet oder Computer darauf zugreifen.
Für die Kunden ist das günstiger und einfacher, als sich dauerhaft über den Kauf von Lizenzen an komplizierte und komplexe Softwareprogramme zu binden. Auch Updates lassen sich über eine cloudbasierte Lösung schneller und einfacher realisieren.
Will SAP weiterhin seine Stellung am Markt halten, kommt der Konzern ohnehin nicht umhin, den Betrieb vom Handel mit Softwarelizenzen auf eine Cloud Company umzustellen. Und genau das ist der Plan von SAP Vorstandschef McDermott, der sich das ehrgeizige Ziel gesteckt hat, bis zum Jahr 2020 Marktführer und weltweit größter Anbieter von cloudbasierter Firmensoftware zu werden.
Warum dieser Wandel so notwendig ist, zeigt ein kurzer Blick auf die Zahlen. Die Umsätze mit SAP Mietsoftware stiegen im vergangenen Jahr um 400 Millionen Euro auf mehr als eine Milliarde Euro, während im gleichen Zeitraum die Umsätze im herkömmlichen Geschäft mit dem klassischen Verkauf der Software um etwa 100 Millionen Euro zurückgingen.
Bei dem Wandel zu einer Cloud Company braucht der Konzern im Hinblick auf die Gewinne jedoch erstmal einen langen Atem. Wo im klassischen Verkauf schnell große Gewinne eingefahren werden können, stellen sich diese bei der cloudbasierten Lösung erst mit der Zeit ein, da die Kunden nicht mehr die große Kaufsumme vorab investieren müssen, dafür aber langfristig und regelmäßig die Mietgebühren für die Software zahlen.
Vorstandschef McDermott hat sich hier durchaus anspruchsvolle Ziele gesetzt und will bereits im Jahr 2017 3,5 bis 3,6 Milliarden Euro in der Cloud erwirtschaften, bis 2020 sollen es 7,5 bis acht Milliarden Euro sein. Jedoch sagte McDermott, es sei in der aktuellen Phase nicht wichtig, auf die Gewinnspanne zu schauen, sondern man müsse viel mehr die Marktanteile steigern als die Rendite. Damit rückte er von dem ursprünglich gesetzten Ziel einer operativen Gewinnmarge von 35 % bis 2017 ab.
Allerdings wird sich der erfolgsgewohnte Konzern in dem Cloudgeschäft auf ungewohnt harte Konkurrenz einstellen müssen, zum Beispiel des Unternehmens Salesforce.com, das Software für Kundenbeziehungsmanagement vertreibt und derzeit die Nummer Eins im Cloudgeschäft ist.
Auch die rasante und aggressive Expansion der letzten Jahre, mit der SAP seine Zukunft in der Cloud vor allem durch massive Zukäufe vorantrieb, soll vorerst ein Ende haben. Zuletzt hatte SAP den Reisespezialisten Concur für 8,3 Millionen Euro übernommen, die größte und teuerste Expansion in der Firmengeschichte. Die Plattform bietet Geschäftsreisenden die Möglichkeit, Reisen gleichzeitig zu buchen und abzurechnen. Zusätzlich dazu besteht seit kurzem auch eine Kooperation mit dem Taxi-Konkurrenten Uber und dem Zimmervermittler Airbnb.
SAP hofft so und mit einigen anderen Expansionen zu einer Art multifunktionalen Internet-Plattform für Unternehmen zu werden.

weitere Infos:

http://www.welt.de/wirtschaft/article136578837/SAP-will-Marktfuehrer-in-der-Datenwolke-werden.html

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Welche Vorteile Gebrauchtsoftware und Vorversionen bieten

9. März 2015 1 Kommentar

Der Kauf gebrauchter und älterer Software bietet auf den ersten Blick lediglich Preisvorteile. Sieht man jedoch ein zweites Mal hin, so fallen weitere Pluspunkte auf, die bislang im Verborgenen lagen. So hat ältere Software den Vorteil inne, dass Anwender sich gewohnter Muster nicht  entwöhnen müssen und weiterhin mit gewohnten Einstellungen und vertrauter Hardware arbeiten können. Auch der deutsche Bundestag macht es nicht anders: Hier bleibt auch nach dem Ende der Wartung für Windows XP eben dieses Betriebssystem für eine gewisse „Mehrzeit“ der Macht. Ein gesonderter Wartungsvertrag garantiert auch weiterhin Sicherheit.
Besonders für Unternehmen mit einem großen Bedarf an Softwarelizenzen kann der Erwerb gebrauchter oder älterer Version absolut lohnenswert sein.

Das Software-Audit und seine Charakteristik

Die Überprüfung eines Unternehmens im Rahmen eines Software Audits bedeutet eine Bestandserhebung über Nutzungsintensität und -umfang der Softwarelizenzen. Hierbei erfolgt stets ein Vergleich zwischen den im Vertrag genannten Werten und den tatsächlich ermittelten Zahlen. Stimmen diese nicht überein, wird das auftraggebende Unternehmen seine Konsequenzen daraus ziehen.

Es bedarf oftmals keines konkreten Anlasses, um ein Software Audit notwendig werden lassen. Auch eher gewöhnliche Formalien wie eine Bestandserhebung für Lizenzen oder auch die Gewinnung konkreter Zahlen zur Errechnung des Lizenzbedarfs sind ausreichende Gründe. Unternehmen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit Softwarelizenzen nutzen, sollten daher stets auf ein solides Lizenzmanagement achten, um möglicherweise kostspielige Folgen eines Software Audits zu vermeiden.

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