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Anwender kritisieren zu komplexe Systeme

Kaum ist die Wartungsdebatte vorbei, stellen SAP-Kunden neue Forderungen an ihren Softwarelieferanten. Die Systeme sollen weniger komplex und die Qualität der Produkte besser werden.

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Wofür bezahlen Sie den SAP Wartungsvertrag?

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Über ein Drittel der befragten Unternehmen nannten hier vor allem die Weiterentwicklung der Systeme und die Bereitstellung von Upgrades. Wie genau der hohe Wartungspreis jedoch gerechtfertigt ist und wofür das Geld verwendet wird, bleibt undurchsichtig. Unser Fazit ist deshalb, das die Kunden von SAP zwar mit der Software von SAP mehr als zufrieden sind, die Bedingungen unter denen Software von SAP genutzt werden darf, stoßen so manchem SAP Kunden jedoch böse auf. Es scheint hier eine starke Abhängigkeit zu existieren, aufgrund fehlender Alternativmöglichkeiten. So wundert es uns nicht, das die SAP Kunden großes Interesse an unseren Bestrebungen zeigten, die sich in Form einer Klage gegen SAP und deren AGB äußern. So wäre es aus unserer sicht eine faire Angelegenheit den Kunden die Möglichkeit zu bieten, auf einen Wartungsvertrag zu verzichten und die Dienste von SAP nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies nötig ist. Susensoftware setzt sich hier also für den SAP Kunden und zeitgleich für einen faireren Wettbewerb ein.

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SAP hat höchsten Marktanteil

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Was ist ERP?

19. August 2015 1 Kommentar

Die Bezeichnung ERP bedeutet Enterprise-Resource-Planning und beschreibt die Aufgabe in Unternehmen die vorhandenen Ressourcen zeitgenau bedarfsgerecht einzusetzen. Der Einsatz von ERP-Software soll einen effizienten Wertschöpfungsprozess gewährleisten. Die betrieblichen Abläufe lassen sich mit ERP optimieren. Bei Firmen im produzierenden Gewerbe steht die Materialbedarfsplanung bei ERP im Mittelpunkt. Ein ERP-System setzt sich aus Anwendungsprogrammen zusammen, die miteinander in Verbindung stehen und für die Ressourcen-Planung eingesetzt werden.

Bei umfangreichen ERP-Systemen mit hoher Komplexität erfolgt eine Aufteilung in Teil-Systeme, welche entsprechend dem Unternehmensbedarf miteinander kombinierbar sind. Es wird zwischen folgenden ERP-Systemen unterschieden:

  • Zielbranche nach fachlicher Ausrichtung
  • Skalierbarkeit bezogen auf die Unternehmensgröße
  • Funktionsumfang
  • Eingesetzte Technologien

Die Anbieter setzen verstärkt auf webbasierte ERP-Produkte, die beim Unternehmen die Ressourcen schonen weil die Benutzeroberfläche sich im Internet befindet. Die Vorteile sind eine Kosten- und Zeitersparnis. Die ERP-Systeme können die Ressourcen einer Firma ganzheitlich verwalten und die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern verbessern.

Funktionsbereiche von ERP-Software

 

  • Personalwirtschaft
  • Controlling
  • Buchhaltung
  • Bedarfsermittlung
  • Materialverwaltung
  • Verkauf & Marketing
  • Dokumentenverwaltung
  • Produktdatenverwaltung
  • Rechnungswesen
  • Produktionsplanung
  • Produktionssteuerung
  • Forschung und Entwicklung

Die Unternehmensgröße ist der entscheidende Faktor bezüglich der Anforderungen an die Funktionsbereiche und der damit verbundenen Investitionen. Das Investitionsvolumen betrifft die Bereiche Lizenzen, Hardware und Implementierung. Kleine und mittelständische Unternehmen sind zum Beispiel in den meisten Fällen nicht auf Softwaremodule für Controlling und Rechnungswesen angewiesen. Die Branche wo die Firma aktiv ist, hat ebenfalls einen zentralen Einfluss auf die einzusetzende ERP-Software und dementsprechend haben die Softwarehersteller spezifische Branchenlösungen im Angebot.

Einführung von ERP-Systemen in Unternehmen Die Einführung von ERP-Systemen in mittelständischen und großen Firmen ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Im Vorfeld ist eine Evaluation und Umsetzungsphase erforderlich.  Bei der Evaluation wird der Bedarf ermittelt und eine Softwareliste erstellt auf deren Basis die Auswahl der in Frage kommenden ERP-Systeme erfolgt. Die ausgewählten Anbieter stellen ihre Software anschließend im Unternehmen vor und basierend auf Auswahlkriterien bewertet. Auf Grundlage der Bewertungen wird ein Dienstleistungsvertrag geschlossen und die Software durch den Anbieter in die Firma eingeführt. Der Anbieter analysiert die Geschäftsabläufe und entschieden ob bestehende Prozesse beibehalten oder angepasst werden sollen. Im Anschluss erfolgt die Erfassung aller Stammdaten in das neue oder bestehende System. Erst nach ein paar Simulationen wird die ERP-Software schließlich real eingesetzt.

Neben dem Zwei-Phasen-Modell gibt es alternative Einführungsmodelle, wo ERP-Systeme schrittweise eingeführt werden. Basierend auf der Entwicklungsphase erfolgt eine Überprüfung der Ergebnisse und eine Verbesserung.

Anbieter
Auf dem Markt der kommerziellen ERP-Systeme sind die drei Softwarehersteller SAP, Oracle und Sage die weltweit drei größten Anbieter. Die kleineren Anbieter sind Infor, Microsoft, IFS, Agresso, Exact Software, Hyperion und Lawson Software.

Neben der kommerziellen kostenpflichtigen ERP-Software gibt es quelloffene und Open Source ERP-Systeme. Die freien ERP-Systeme sind meist kostenlos verfügbar und lassen sich von den Unternehmen ihren Bedürfnissen anpassen.
Die erforderlichen Investitionen fallen erheblich geringer aus und es werden keine Lizenzkosten fällig. Die Firmen profitieren von einer Unabhängigkeit vom Hersteller und einer individuellen Anpassbarkeit des Systems. Als Nachteil können die Wartung, Service und die Weiterentwicklung gelten. Es ist von der jeweiligen Firma abhängig ob kommerzielle oder freie ERP-Systeme eingesetzt werden.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise-Resource-Planning

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