Archiv

Posts Tagged ‘Unternehmen’

SAP: Weltgrößter Anbieter von ERP Software (Unternehmenssoftware)

Dass sich die alltäglichen Prozesse in Unternehmen vor allem auf hochwertige Software stützen, ist ein allgegenwärtiger Umstand. Immerhin ist ERP Software in der Lage, auch komplizierte Vorgänge und Prozesse für Mitarbeiter eines Unternehmens verwaltbar aufzubereiten. Unter allen Anbietern für ERP Software ist SAP Vorreiter in der ganzen Welt. Kein anderes Unternehmen überzeugt Kunden in einem so umfangreichen Rahmen.

Zahlen und Fakten

In ganzen 19 Ländern ist SAP mit seiner Unternehmenssoftware vertreten, wobei mehr als 236.000 Unternehmen zum Kundenkreis des Softwareriesen zählen. Besonders kleine und mittlere Unternehmen (mehr als 80 Prozent des Kundenstamms) verlassen sich auf die Softwarelösungen von SAP. Dass Erfolg hierbei Hand in Hand zu gehen scheint, zeigen auch die Platzierungen der Kundenunternehmen. 98 Prozent der 100 wertstärksten Marken weltweit und alle Unternehmen, die laut der Forbes-Liste zu den nachhaltigsten Unternehmen zählen, arbeiten mit SAP.
Dabei ist es ebenfalls interessant, Herkunft und Ausrichtung der Unternehmen zu kennen. So stammen 78 Prozent aller weltweiten Lebensmittel aus Unternehmen, die SAP verwenden. Das Gleiche gilt für 82 Prozent aller medizinischen Geräte und 86 Prozent aller Sportschuhe. So kommt es, das etwa 74 Prozent der weltweiten Transaktionen über SAP laufen. Dies entspricht mehr als 16 Billionen US Dollar.

Anhand dieser Zahlen und Fakten lässt sich erkennen, dass SAP sich zu großen Teilen auf Global Player stützt, die weltweit Einfluss nehmen und große Umsätze erwirtschaften. Ein Softwareanbieter, der diese Kunden unter Vertrag nehmen kann, entwickelt sich automatisch zum Marktführer.

SAP als Marktführer

1972 gründeten fünf frühere IBM Mitarbeiter in Deutschland ein Unternehmen mit dem Namen SAP (Systeme, Applikationen und Produkte in der Datenverarbeitung). Ziel war die Entwicklung einer Standardsoftware für die Verarbeitung von betriebswirtschaftlichen Geschäftsprozessen in Echtzeit.

Weltweit 75.000 Kunden in 120 Ländern arbeiten mit betriebswirtschaftlicher Software von SAP. Damit ist das Unternehmen der weltweit drittgrößte Softwareanbieter und Marktührer bei ERP-Systemen. Von den 2.000 größten Unternehmen der Welt nutzen fast 60 % die ERP-Software von SAP (Quelle: SAP AG).

Weitere Anbieter von ERP-Systemen sind Microsoft Dynamics, Semiramis, proAlpha, Infor, Sage, Oracle, sowie viele kleine lokal tätige Softwareunternehmen.

Quelle
http://www.htl.at/htlat/schwerpunktportale/htl-erp/sap/sap-als-marktfuehrer.html

Kategorien:Aktuell, Monopol, SAP Schlagwörter: , , ,

Was ist ERP?

19. August 2015 1 Kommentar

Die Bezeichnung ERP bedeutet Enterprise-Resource-Planning und beschreibt die Aufgabe in Unternehmen die vorhandenen Ressourcen zeitgenau bedarfsgerecht einzusetzen. Der Einsatz von ERP-Software soll einen effizienten Wertschöpfungsprozess gewährleisten. Die betrieblichen Abläufe lassen sich mit ERP optimieren. Bei Firmen im produzierenden Gewerbe steht die Materialbedarfsplanung bei ERP im Mittelpunkt. Ein ERP-System setzt sich aus Anwendungsprogrammen zusammen, die miteinander in Verbindung stehen und für die Ressourcen-Planung eingesetzt werden.

Bei umfangreichen ERP-Systemen mit hoher Komplexität erfolgt eine Aufteilung in Teil-Systeme, welche entsprechend dem Unternehmensbedarf miteinander kombinierbar sind. Es wird zwischen folgenden ERP-Systemen unterschieden:

  • Zielbranche nach fachlicher Ausrichtung
  • Skalierbarkeit bezogen auf die Unternehmensgröße
  • Funktionsumfang
  • Eingesetzte Technologien

Die Anbieter setzen verstärkt auf webbasierte ERP-Produkte, die beim Unternehmen die Ressourcen schonen weil die Benutzeroberfläche sich im Internet befindet. Die Vorteile sind eine Kosten- und Zeitersparnis. Die ERP-Systeme können die Ressourcen einer Firma ganzheitlich verwalten und die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern verbessern.

Funktionsbereiche von ERP-Software

 

  • Personalwirtschaft
  • Controlling
  • Buchhaltung
  • Bedarfsermittlung
  • Materialverwaltung
  • Verkauf & Marketing
  • Dokumentenverwaltung
  • Produktdatenverwaltung
  • Rechnungswesen
  • Produktionsplanung
  • Produktionssteuerung
  • Forschung und Entwicklung

Die Unternehmensgröße ist der entscheidende Faktor bezüglich der Anforderungen an die Funktionsbereiche und der damit verbundenen Investitionen. Das Investitionsvolumen betrifft die Bereiche Lizenzen, Hardware und Implementierung. Kleine und mittelständische Unternehmen sind zum Beispiel in den meisten Fällen nicht auf Softwaremodule für Controlling und Rechnungswesen angewiesen. Die Branche wo die Firma aktiv ist, hat ebenfalls einen zentralen Einfluss auf die einzusetzende ERP-Software und dementsprechend haben die Softwarehersteller spezifische Branchenlösungen im Angebot.

Einführung von ERP-Systemen in Unternehmen Die Einführung von ERP-Systemen in mittelständischen und großen Firmen ist mit einem hohen Aufwand verbunden. Im Vorfeld ist eine Evaluation und Umsetzungsphase erforderlich.  Bei der Evaluation wird der Bedarf ermittelt und eine Softwareliste erstellt auf deren Basis die Auswahl der in Frage kommenden ERP-Systeme erfolgt. Die ausgewählten Anbieter stellen ihre Software anschließend im Unternehmen vor und basierend auf Auswahlkriterien bewertet. Auf Grundlage der Bewertungen wird ein Dienstleistungsvertrag geschlossen und die Software durch den Anbieter in die Firma eingeführt. Der Anbieter analysiert die Geschäftsabläufe und entschieden ob bestehende Prozesse beibehalten oder angepasst werden sollen. Im Anschluss erfolgt die Erfassung aller Stammdaten in das neue oder bestehende System. Erst nach ein paar Simulationen wird die ERP-Software schließlich real eingesetzt.

Neben dem Zwei-Phasen-Modell gibt es alternative Einführungsmodelle, wo ERP-Systeme schrittweise eingeführt werden. Basierend auf der Entwicklungsphase erfolgt eine Überprüfung der Ergebnisse und eine Verbesserung.

Anbieter
Auf dem Markt der kommerziellen ERP-Systeme sind die drei Softwarehersteller SAP, Oracle und Sage die weltweit drei größten Anbieter. Die kleineren Anbieter sind Infor, Microsoft, IFS, Agresso, Exact Software, Hyperion und Lawson Software.

Neben der kommerziellen kostenpflichtigen ERP-Software gibt es quelloffene und Open Source ERP-Systeme. Die freien ERP-Systeme sind meist kostenlos verfügbar und lassen sich von den Unternehmen ihren Bedürfnissen anpassen.
Die erforderlichen Investitionen fallen erheblich geringer aus und es werden keine Lizenzkosten fällig. Die Firmen profitieren von einer Unabhängigkeit vom Hersteller und einer individuellen Anpassbarkeit des Systems. Als Nachteil können die Wartung, Service und die Weiterentwicklung gelten. Es ist von der jeweiligen Firma abhängig ob kommerzielle oder freie ERP-Systeme eingesetzt werden.

Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Enterprise-Resource-Planning

Kategorien:Aktuell, Monopol, SAP Schlagwörter: , , ,

Hersteller forcieren Audits

29. Juni 2015 1 Kommentar

Allein Microsoft plant, künftig mit 30.000 sogenannten Lizenz-Plausibilisierungen (Audits) bei Unternehmen nachzuhaken….

Weitere Infos http://creditreform-magazin.de/2015/04/01/vernetzt/redaktion/die-passende-software-gebrauchtware/

38 % der gekauften Software wird nicht eingesetzt. Und trotzdem gibt es Falschlizenzierungen im Unternehmen?

Überblick über die eigenen IT-Lizenzen behalten. Einzelne Anbieter gehen davon aus, dass insgesamt 95 Prozent aller Unternehmen über-, unter- oder falsch lizenziert sind, berichtet das Fachmagazin IT-Mittelstand. Die Zahl der Unternehmen, die zuviel Software lizenzieren oder keine kostensparenden Lizenzierungsmodelle nutzen, sei sogar höher als die der Unterlizenzierungen. „Viele Unternehmen haben schlicht keinen Überblick über ihren Bestand an Softwarelizenzen“, bestätigt Dr. Bernhard Schweitzer vom IT-Dienstleister Insight Technology Solutions gegenüber dem Kongressveranstalter IIR. Über den bedarfsgerechten Einsatz von Softwarelizenzen und IT-Assets informieren er und 20 weitere Experten auf dem IIR-Forum „IT Asset- und Lizenzmanagement“ vom 20. bis 22. April 2009 in Bad Homburg. Nach Schweitzers Erfahrung beträgt die durchschnittliche Falschlizenzierung in einem Unternehmen 25 Prozent, oft werden bis zu 38 Prozent der erworbenen Software nicht genutzt.

 

Quelle:  Überblick über die eigenen IT-Lizenzen behalten, ComplianceMagazin vom 04.03.09, Aussage von Dr. Bernhard Schweitzer vom IT-Dienstleister Insight Technology Solutions

http://www.compliancemagazin.de/markt/nachrichten/iirdeutschland040309.html

Autor:  Dr. Bernhard Schweitzer vom IT-Dienstleister Insight Technology Solutions

Kann ein Rechtsbeistand bei Lizenz-Überprüfungen wichtig sein?

Ich selbst habe eine Reihe von Unternehmen bei entsprechenden Anfragen der Softwarehersteller unterstützt, um unberechtigt geltend gemachte Lizenzverstöße zurück zu weisen und entsprechende Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche abzuwehren.

Quelle: http://www.jan-froehlich.de/audit/?p=1

Autor: Rechtsanwalt Jan Fröhlich

heise online: Ineffiziente Software kostet Mittelständler viel Geld

Laut einer Studie des Unternehmenssoftwareanbieter Sage verschwenden europäische Firmen pro Jahr 9,6 Milliarden Euro durch ungenutzte Software.

Ernüchternde Einblicke darin, wie ineffizient viele europäische Firmen mit ihrer IT umgehen, liefert eine Studie des Unternehmenssoftwareanbieters Sage: Demnach werfen Unternehmen jedes Jahr Milliarden ihrer IT-Ausgaben aus dem Fenster, weil sie ihre Anwendungen nicht vollständig nutzen. Die Umfrage unter 600 IT-Entscheidern aus verschiedenen EU-Staaten zeigt, dass im Durchschnitt jeder der mehr als 222.000 europäischen Mittelständler 43.138 Euro pro Jahr in den Sand setzt.

Quelle:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ineffiziente-Software-kostet-Mittelstaendler-viel-Geld-2193205.html

Autor:
jd

%d Bloggern gefällt das: