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Thesen zum neuen Markt für Gebrauchtsoftware 3 / 4

Aachen, 24. Oktober 2013 – Was sind die langfristigen Ziele der Prozesse gegen Softwarehersteller wie SAP?

3. Unternehmen können leichter kooperieren

Schon heute ist es so, dass viele Großkonzerne von ihren Zulieferern verlangen, ähnliche Softwaresysteme zu betreiben, um den Verwaltungsaufwand so klein wie möglich zu halten. Gebrauchte Lizenzen für solche Softwaresysteme können es mehr Unternehmen ermöglichen, diese Standards zu erfüllen.

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Thesen zum neuen Markt für Gebrauchtsoftware 1 / 4

Aachen, 24. Oktober 2013 – Was sind die langfristigen Ziele der Prozesse gegen Softwarehersteller wie SAP?

1. Kleinere Unternehmen Leistungsfähiger machen

Kleinere Unternehmen könnten in vielen Fällen durch gebrauchte Software früher ein professionelleres Niveau erreichen. Die Unternehmen können so früher auf professionelle und erprobte Systeme zugreifen, die leichter erweiterbar und mit vielen Systemen großer Kunden bereits kompatibel sind. Das eröffnet neue Wachstumsperspektiven und spart mitunter viel Geld.

Sind Tools eine Lösung zur Auditvermeidung?

Sind Tools eine Lösung zur Auditvermeidung oder läuft der Kunde zwangläufig immer Gefahr den Softwarehersteller ins Unternehmen hereinzulassen?

Audits können teuer werden: Entweder wegen der hohen Strafen, oder falls Lizenzen nicht vertragsgemäß genutzt werden, oder wegen des panischen Ankaufs weiterer Lizenzen, um sich auf der sicheren Seite zu wähnen.Ganze 16% der Nutzer würden im Falle einer Audit-Ankündigung so reagieren, 29% auf ihr Glück hoffen und lediglich 41% der Anwender sehen einem Audit gelassen entgegen.

Klare Strukturen im Betrieb, vor allem in der IT, können helfen, das Lizenzwirrwarr einer Firma zu lösen und auf eine gerade Spur zu bringen.

 

Quelle:

http://www.computerwoche.de/a/lizenz-management-schuetzt-vor-strafe,573465,2

Autor:

Martin Beyer

SAP in Unternehmen und die Folgen

Das Vertriebsmodell der SAP sieht als ersten Schritt oft die Einführung der Software meist nur in einem Bereich einer Firma vor; z.b. FI/CO. Es wird allerdings gleich das komplette ERP-Paket inkl aller Module, zB MM, geliefert. Wenn die SAP-Software einmal im Unternehmen für alle Mitarbeiter verfügbar ist, so werden Überlegungen zur Einführung und Erweiterungspläne der verschiedenen anderen Abteilungen erleichtert. So ist die ERP-Software bereits nach einer Weile in den verschiedensten Winkeln der gesamten Firma verteilt und verursacht entsprechend nachträgliche Lizenzkosten und Wartungsgebühren. In der Vergangenheit wurden gerne Konzerne als „erste“ Kunden gewonnen, wie zum Beispiel der Wolfsburger Autohersteller Volkswagen. Der Autohersteller muss ein Interesse haben, seine Zulieferer an sich zu binden. Zwangsläufig wird den Zulieferern die Nutzung der gleichen ERP Software empfohlen. Dies erleichtert zeitnahe Bestellungen und verhindert Reibungsverluste. Der Zulieferer widerum wird seinen Zulieferern ebenfalls empfehlen, SAP zu nutzen. Auf diese Weise kann der Walldorfer Softwarekonzern von der gesamten Wertschöpfungskette eines Wirtschaftskreislaufs profitieren und erzeugt so eine starke Abhängigkeit der Unternehmen – evtl.auch untereinander. Der Einsatz der SAP-Software kostet enorme Lizenzgebühren (bei VW können Investitionen von über 125 Millionen Euro vermutet werden) und zusätzlich entsprechende Wartungskosten. Es ist zu vermuten, daß der Anwender diese entstandenen Kosten auf die eigenen Kunden umlegen.

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