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Warum verdienen SAP-Berater so gut?

Es ist längst kein Geheimtipp mehr: Finanziell ist man als SAP Berater unter den Spitzenverdienern in der IT. Selbst Führungskräfte in anderen Bereichen verdienen oft weniger. Das liegt sicher an der Qualität der Software, an dem enormen Wissen der Berater und den hohen Anforderungen der Anwendern.

Hintergrund bei den meisten Installationen/Firmen:
1. Es gibt wohl keine Software, die teurer für das jeweilige Anwender-Unternehmen ist.
2. Es gibt wohl keine Software, die lebenswichtiger für das Anwender-Unternehmen ist.
3. Es gibt wohl keine Unternehmensbereiche, die nicht an ein SAP-ERP angebunden werden können.

http://www.computerwoche.de/a/sap-berater-90-000-euro-nach-fuenf-jahren,2535 266
oder
http://bit.ly/Z5emv8

Sie gehören zu den Topverdienern unter den IT-Fachkräften. Bringen SAP-Berater gefragtes Spezialwissen und Projekterfahrung mit, verdienen sie mehr als manche Führungskraft.

Thomas Biber, Personalberater: „Ein SAP-HCM-PY-Berater mit sechs Jahren Berufserfahrung kann bis zu 100.000 Euro verdienen.“

Software-Entwicklung und Patente

Übliche Formen der Software-Entwicklung, wie etwa Strategien des design a little, code a little, test a little, würden durch Schutzrechte nur behindert, wenn jeder neue Designschritt von zusätzlichen Patentrecherchen begleitet sein müsste.
Dr. Swen Kiesewetter-Köbinger
Patentprüfer im Deutschen Patent- und Markenamt
http://www.heise.de/ct/artikel/Der-Kulturbruch-koennte-krasser-nicht-sein-28 5160.html

Programmsperren sind rechtlich nicht immer haltbar

Zum Teil werden Softwareprogramme mit periodisch wirksam werdenden Sperren, die nur durch Mitteilung eines Codes aufgehoben werden können, ausgestattet. Damit wird das Programm für einen Zweiterwerber mit der Selbstaktivierung der Sperre wertlos; eine Weiterveräußerung wird faktisch vereitelt. Durch diese Umgehung des Erschöpfungsprinzips wird das Verbreitungsrecht des Ersterwerbers unzulässig eingeschränkt.

Der Verkäufer riskiert Ansprüche seines Käufers aus Gewährleistungsrecht, da die Existenz der Programmsperre als Mangel eingestuft wird. Bei entsprechendem Vorsatz haftet der Verkäufer separat. Jedoch verliert der Käufer seine Gewährleistungsrechte gemäß § 442 BGB, wenn er den Mangel bei Vertragsschluss kannte. Aufkleber auf Verpackungen mit Hinweisen auf die Sperrenaktivierung können grundsätzlich eine solche Kenntnis begründen, sofern bereits bei Vertragsschluss von diesen Hinweisen Kenntnis erlangt wird und dem Hinweis zu entnehmen ist, unter welchen Bedingungen genau die Sperre zu welchem Zeitpunkt aktiviert wird.

aktueller Streit wegen AGB Recht

Diese beiden Initiativen von Industrieverbänden kämpfen um das AGB Recht. Die einen wollen mehr Freiheit und die anderen mehr Sicherheit

Die Initiative zur Fortentwicklung des AGB-Rechts im unternehmerischen Geschäftsverkehr wird getragen von
VDMA, ZVEI, der IHK Frankfurt am Main, auf das Wirtschaftsrecht spezialisierten Rechtsanwälten sowie Syndizi aus Unternehmen. Die Initiative hat sich vor dem Hintergrund der Unzufriedenheit mit der derzeit herrschenden Rechtsprechung der Gerichte zur Überprüfung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) im Verkehr der Unternehmen untereinander gebildet. Die vorrangig zum Schutz der Verbraucher geschaffenen Vorschriften werden inzwischen vielfach auf den kaufmännischen Geschäftsverkehr übertragen. Insoweit beeinflusst das deutsche AGB-Recht die Gestaltung von Verträgen in erheblichem Maße.
Es ist das Ziel der Initiative, die Thematik in der Öffentlichkeit nachhaltig zu diskutieren. Sie wendet sich gleichermaßen an die Rechtsprechung und die Gesetzgebung.
http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/vertragsrecht/agb_recht_initiative/

Keine Änderung des AGB-Rechts auf Kosten des Mittelstands
Das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bei Verträgen zwischen Unternehmen darf auf keinen Fall geändert werden. Denn das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat sich in der Praxis bewährt, gerade auch im Geschäftsverkehr
zwischen Unternehmen. Das ist die klare Aussage einer gemeinsam verfassten Erklärung der Initiative pro AGB-Recht – einer Verbändeinitiative aus dem Handwerk,
der Markenwirtschaft, der Mode- und Textilindustrie, der Stahl- und Metallverarbeitenden Industrie, der Guss-Industrie, der
Kunstoffverarbeitenden Industrie, dem
Baugewerbe und der Bauindustrie.
http://www.markenverband.de/presse/pm/pmverbaendeinitiativeagb_recht/

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