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Posts Tagged ‘Verkauf’

Hybrid Cloud

Es zeichnet sich ab, dass ein Teil des IT-Services intern aus einer Private Cloud geliefert wird und ein weiterer Teil von externen Dienstleistern. Das Anwederunternehmen kontrolliert dabei nur einen Teil der Infrastruktur, möglicherweise für die ERP Anwendung und für die Mitarbeiterverwaltung. Viele zusätzliche Dienste werden von Lieferanten mit entsprechenden Qualitätsvereinbarungen zur Verfügung gestellt, wobei auch Services aus der Cloud vorgesehen sind. In den nächsten Jahren könnte diese Lösung zum beliebten Modell werden. Die entsprechende Software für die Services kann gemietet oder oft auch gebraucht gekauft werden.

Speziell für ERP Lösungen bietet sich der Betrieb in der privaten Cloud an. Unter dem Begriff ERP-System (Enterprise Ressource Planning-System) versteht man die Planung der Unternehmensressourcen abteilungsübergreifend und sämtliche in einem Unternehmen ablaufenden Geschäftsprozesse eingeziehend. Das ERP-System ermöglicht durch Standardisierung die vorhandenen Ressourcen wie Personal und Kapital zu optimieren. Somit können sämtliche Prozesse und Funktionen eines Unternehmens über die gesamte Wertschöpfungskette kontrolliert und verwaltet werden.

Die typischen Funktionsbereiche einer SAP-ERP-Software sind:

Finanzwesen
Controlling
Marketing
Vertrieb
Einkauf
Fertigung
Personalwesen
Lagerung
Logistik
Mitarbeiter-Stammdatenverwaltung

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Sensation: SAP Software mieten aus der Cloud

Auf dem Softwaremarkt kommt es einer Sensation gleich, dass Susensoftware ab sofort SAP Software vermieten darf. In der Regel gibt ein
Software-Hersteller das Vermietrecht nicht an fremde Dritte ab; erst Recht nicht an Mitbewerber.
SAP erlaubt nur im Ausnahmefall die Vermietung seiner ERP Software. So sorgte das Angebot von susensoftware schon am 2. Tag der Ankündigung, einzelne SAP User oder SAP Module zu vermieten, bei einigen Interessenten für ungläubiges Erstaunen. SAP-Anwender können beruhigt sein: Hintergrund ist, dass susensoftware einen Vertrag über SAP R/3-Software vermarkten kann und zwar mit allen Modulen und Usertypen. Dem Eigentümer der Lizenzen wurde im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit (in der Zeit nach dem Mauerfall) das Recht zugesprochen, Lizenzen zu vermieten. Der maximale SAP Lizenzwert liegt bei knapp über 1 Millionen Euro.

susensoftware handelt seit dem Jahr 2003 mit gebrauchter SAP-Software und ab sofort können SAP-Anwendungen gemietet werden. Optimal geeignet ist die Mietsoftware als Erweiterung zu einer schon vorhandenen SAP-Installation, welche der Anwender nicht gebraucht erworben haben muss. Klassische SAP-Programme wurden bisher lokal auf dem Rechenzentrum des Anwenders installiert und erlaubten Mitarbeitern den weltweiten Zugriff darauf, unabhängig von seinem Standort.

Es handelt sich hier um einen ersten Test des Marktes für
ERP-Cloud-Produkte. Die SAP-Anwender profitieren nun von der Möglichkeit, teure SAP-Software zu mieten, statt zu kaufen..
Der Kunde hat die Sicherheit einer bewährten Software, die er aus der Cloud bezieht und in seiner Firma einsetzen darf. Es werden hohe Lizenzgebühren gespart und der Anwender profitiert von einem SAP Basis Service. Auf unserer Webseite http://www.software-lizenzen-mieten.de haben wir weitere Informationen zum Thema Software aus der Cloud zur Verfügung gestellt.

Der einzelne Anwender darf die SAP-Software typischerweise nicht vermieten, weil dieser nicht die Vermietrechte daran besitzt und keinen entsprechenden Mietvertrag mit SAP abgeschlossen hat. Bei anderen Produkten, wie Autos ist das Recht zur Vermietung anders geregelt.

Gebrauchte SAP-Software „mieten statt kaufen“

Susensoftware startet in die Cloud

Herzogenrath, 9. Juli 2013. – Susensoftware handelt schon seit 2003 mit gebrauchten SAP Lizenzen. Um jetzt den Anwendern neue Anwendungsgebiete zu zeigen, bietet Susen von heute an SAP Programme auch als Komplett-Dienstleitung zur Miete über das Internet an. Geschäftsführer Axel Susen wird zunächst diesen Service nicht in ein neues Tochterunternehmen auslagern: Wir müssen erst sehen, ob der Markt die Wachstumsprognosen erfüllt. Auch müssen die industriellen Anwender erst die Vorteile eines teilweise in der (privaten) Cloud betriebenen Application Service Providing (ASP) entdecken. Ich glaube an den Einsatz verteilter Systeme. Nur so ist die Einführung neuer Services kostengünstig und sinnvoll. Ideal ist der Einsatz als Ergänzung zu einer bestehenden SAP Installation, die der Kunde nicht gebraucht gekauft haben muss.

Herkömmliche SAP Anwendungen liefen im Rechenzentrum des Anwenders. Alle Mitarbeiter weltweit greifen zentral auf die verschiedenen SAP Server und SAP Installationen zu. Die Mehrsprachigkeit der Software erlaubt, dass die User-Applikation vorort in der Landessprache installiert ist, obwohl der Anwender auf ein zentrales System zugreift. Nun kann der SAP Anwender seine Serverlandschaft durch ein Mietmodell oder eine Cloudlösung von susensoftware ergänzen: SAP Programme und/oder SAP Anwender können einzeln gemietet werden.
Das so genannte Application Hosting kann im Rechenzentrum des Anwender betrieben werden, wobei susensoftware ein externes Hosting mit SAP Basis Support empfiehlt. In jedem Fall kauft oder mietet der Kunde die SAP Software, bzw. einzelne Module und kann so die Anwendung in kurzer Zeit zum Laufen bringen.

Durch das Arbeiten mit der Cloud spart der Kunde nicht nur Kosten durch den Wegfall einer kostspieligen Serverlandschaft ein, er umgeht auch unter Umständen die Durchleuchtung seiner Daten durch bspw. US-Gesetzeshüter, da einige große Cloudanbieter durch ihre Standorte der US-Rechtsgebung unterworfen sind. Stichwort: Patriot Act. So bietet das Cloudgeschäft nicht nur rein finanzielle Anreize für die Kunden. Weltweiter Zugriff auf die Firmendaten in der Cloud unter dem Einsatz von gebrauchter SAP-Software, dies bietet deutschlandweit allein Susensoftware.
Susen ergänzt: Für dieses neue Geschäftsmodell suchen wir Partner, die einen virtuellen Marktplatz betreiben oder ein Hosting mit SAP Basis Service anbieten können. Damit würden wir unser Angebot sinnvoll erweitern, auf dem Weg hin zu einem Gesamtpaket. Um den SAP Anwendern weitere Alternativen zur Ergänzung Ihrer SAP Installation anzubieten, laufen derzeit Gespräche mit anderen ERP Herstellern. Hier gibt es doch mehr tolle Cloudprodukte, die im Wettbewerb zu Business ByDesign stehen, als ich dachte.

Quelle:
www.pressebox.de/inaktiv/susensoftware-gmbh-herzogenrath/Gebrauchte-SAP-Soft ware-mieten-statt-kaufen/boxid/610165

Ist die Skepsis gegenüber der Cloud berechtigt?

Die Vorbehalte gegenüber der Cloud sind nach einer EPSON Studie so groß, dass rund 20% der Befragten (Einzelhändler) den Einsatz dieser Dienste auch auf längere Sicht ablehnen.

Getrag setzt auf SAP aus der Cloud
Der Getriebehersteller Getrag wird seine SAP-Dienste in Zukunft aus der Private Cloud beziehen und arbeitet dafür mit dem US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) zusammen. Seit dem Jahr 2006 besteht zwischen beiden Firmen ein Hosting-Vertrag, der nun bis 2016 verlängert und entsprechend angepasst wurde. Als Grundlage des neuen Vertrags gilt ein Abrechnungsmodell welches auf dem Verbrauch basiert und den Namen HP Enterprise Cloud Services (ECS) Utility Services erhielt. Das Abrechnungs- und Betriebsmodell beinhaltet die vier Leistungen Managed Print Services, elektronischer Datenaustausch (EDI), SAP-Applikationmanagement inklusive
Third-Level-Support und SAP-Hosting. Die Managed Print Services kommen bei der Gehaltsabrechnung der rund 12.500 Mitarbeiter des
Autogetriebe-Herstellers zum Einsatz. Vor einem Jahr wurde ein Datenbankwechsel der SAP-Anwendungen, die Migration auf die Cloud und ein Umstieg auf SAP ECC 6.0 durchgeführt.

Die Abrechnung erfolgt nur nach dem echten Verbrauch der Systemressourcen und als Basis dafür dienen die Serverkapazitäten von Getrag sowie die damit verbundenen Systemklassen sowie der erforderliche Speicherplatz. Die notwendigen Systemressourcen können dem Bedarf entsprechend angepasst werden. Das Applikationmanagement wird durch ein Team der HP Enterprise Services übernommen. Der Getriebehersteller und HP sind seit 1997 bereits Strategiepartner.

Das Unternehmen Getrag wurde 1935 gegründet und beschäftigt heute weltweit an 24 Standorten rund 12.500 Mitarbeiter. Das Angebot umfasst Getriebeprodukte- und lösungen für den Automobilmarkt Europas, Asiens und Nordamerikas. Der Jahresumsatz hatte sich im Jahr 2011 auf 3 Milliarden Euro belaufen.

Quelle:
http://www.cio.de/was_ist_cloud_computing/2907497/?r=8626136106419095&lid=23

Kaufe ich besser neue oder gebrauchte Software?

Da es sich bei Software um kein physisches Gut, sondern um ein programmiertes digitales Produkt handelt, kann nur der Datenträger (CD/DVD) einem Verschleiß ausgesetzt sein. Der Käufer bekommt also ein relativ akuelles Programm zu einem günstigen Preis. Ist die Installation auf dem lokalen Rechner, dem Server oder der Cloud einmal erfolgt, so kann die Software sogar regelmäßig aktualisiert werden, wenn der Anwender z.B. über einen Wartungsvertrag Updaterechte mit erworben hat.

Alte Software ist im Vergleich zur aktuellen Version in vielen Fällen sogar überlegen, wie zum Beispiel bei Microsoft Office 2003 dessen Bedienkonzept jeder versteht während beim neuen Office 2013 die Benutzeroberfläche komplett geändert wurde und wahrscheinlich eine relative lange Einarbeitungszeit erforderlich wird. Der einzelne Anwender muss beim Gebrauchtkauf generell seine IT-Stragegie prüfen, bevor nun eine endgültige Entscheidung über den Kauf getroffen wird.

Durch die Wartungsverträge vom Hersteller existieren kaum veraltete SAP Softwarelizenzen im deutschen Markt. Somit ist der second hand Markt eine echte Alternative.

Wollen die Entwickler das Patent?

„Da ich früher selber Software entwickelt habe, kann ich auch die Sorgen der Programmierer verstehen. Durch Software-Patente hätten die Programmierer Einschränkungen zu tragen, wie zum Beispiel das erhöhte Risiko einer Patentverletzung. Es würde immer das Risiko bestehen, dass ein geschriebenes Programm einen Lösungsabschnitt enthält, welcher bereits in einem patentieren Programm zu finden ist. Die Folge wäre ein Rechtsstreit. Ein geschriebenes Programm ist komplex, so komplex, dass man nicht immer auf solche Abschnitte achten kann. sagt Axel Susen.

Erstmaliges Splitten eines SAP Lizenzvertrages

2007 konnte der erste SAP R/3 Lizenzvertrag erfolgreich gesplittet werden. Wirtschaftlich war es nicht unbedingt sinnvoll, da der Kunde schon 95% aus dem Vertrag kaufen wollte. Hier ging es den Beteiligten nur darum, die Lizenzübertragung erfolgreich durchzuführen.

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