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Angriff auf Oracle

50 Prozent der SAP-Bestandskunden setzen auf Oracle als Infrastruktur. Wenn es SAP schafft, die Hälfte der Oracle-Basis zu ersetzen, wird es ihnen schnell gelingen, Nummer zwei zu werden. Dabei werden natürlich Microsoft SQL Server und DB2 Marktanteile verlieren. Wenn allerdings 50 Prozent Oracle verwenden, kann man daraus schließen, dass von jeweils vier Kunden zwei Oracle, einer IBM und einer Microsoft verwendet. Das heißt, Oracle verliert am meisten.

Es wird immer klarer, dass SAP versucht, den Anteil von Oracle als Basis seiner Kundenapplikationen drastisch zu verringern. In Verbindung mit Verkäufen von Sybase ASE (Adaptive Server Enterprise) oder IQ (ein Sybase Analyseserver) ist es möglich, dass SAP die Nummer zwei am Markt wird, das kann allerdings vier oder fünf Jahre dauern.

 

Quelle: http://www.e3cms.de/index.php?id=4936

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Konkurrenz für Oracle

Hana sei als Datenbank-Lösung eine klare Konkurrenz für Oracle und werde für SAP aus zweierlei Gründen zur Technologieplattform der Zukunft: Erstens um Lösungen des Wettbewerbs – etwa von Oracle und IBM – überflüssig zu machen.
Und zweitens, damit SAP-Produkte für die Cloud von Morgen taugen – die Cloud, das ist die große Wolke von verteilten Rechenzentren im Internet, die IT-Dienste aller Art bereitstellen.

 

SAP gegen IBM,Microsoft und Oracle

SAP ist Weltmarktführer für Anwendungen, Analytik und Mobile Enterprise Management Lösungen. Darüber hinaus strebt SAP eine führende Position bei Cloud-Lösungen und Datenbanken an. Die Hauptwettbewerber im Anwendungsmarkt sind IBM, Oracle und Microsoft. Hauptwettbewerber im Markt für Analytik sind unter anderem IBM (Cognos), SAS Institute, Tableau und Oracle (Hyperion).
Der Markt für mobile Lösungen ist immer noch stark fragmentiert. Die Produkte einiger Wettbewerber wie Antenna oder Spring Wireless (ein Portfoliounternehmen von SAP Ventures) decken sich teilweise mit eigenen Angeboten. Im Cloud-Markt steht SAP On-Demand-Anbietern gegenüber, die Lösungen für einzelne Unternehmensbereiche entwickeln. Hierzu gehören Salesforce.com, Workday, NetSuite sowie Oracle (einschließlich der von Oracle übernommenen Unternehmen RightNow und Taleo). Zu den Hauptwettbewerbern für Technologie- und Datenbankprodukte gehören IBM, Microsoft und Oracle. Darüber hinaus steht SAP – je nach Produkt- oder Serviceangebot bzw. geographischem Markt – auch mit Spezialanbietern in einigen Teilmärkten im Wettbewerb.

http://www.sap.com/corporate-de/about/investors/investorservices/faq/products-markets.html

Software – Hersteller und das Vertragswerk

Auf dem Markt gibt es Softwarehersteller, die ihren Kunden umfassende Kaufverträge bieten. Neben Microsoft bieten diese erweiterten Verträge auch Oracle und Adobe an.  Der US-Softwarekonzern Microsoft hat mit seinem „Enterprise Agreement Programm“ ein Programm aufgelegt mit dem Kunden zusätzliche Lizenzen für ihre genutzte Software erwerben können. Einmal pro Jahr erhält der Kunde dafür eine Aufforderung, einen Abgleich für alle in den letzten zwölf Monaten hinzugefügten Lizenzen mit dem Enterprise Agreement durchzuführen.

Es handelt sich bei diesem Abgleich um den so genannten „True Up“-Prozess, wo alle Qualifizierten Desktops, Qualifizierten Nutzer und die genutzten Zusätzlichen Produkte erfasst werden, die im Verlauf des Jahres in der Firma hinzugefügt wurden. Die Kunden haben damit die Möglichkeit die Aktivposten zu administrieren.

Die Administration bietet einen Überblick darüber, welche Lizenzen sich im Firmenbesitz befinden, wo Programme fehlen und welche Software hinzugefügt werden muss, um die bestehende Effizienz beizubehalten. Im Rahmen des „True Up“-Prozesses sorgt der verantwortliche Softwareberater oder Enterprise Software Advisor für den richtigen Ablauf und überprüft eventuelle Änderungen an den Lizenzprodukten, die sich im Firmeneinsatz befinden.

Der Enterprise Software Advisor berät das Unternehmen außerdem dabei, welche neuen Produkte von Vorteil sind. Er ermittelt die Endprodukte im Enterprise Agreement und die Anzahl der erforderlichen Lizenzen. Der Softwareberater unterstützt den Kunden dabei den Zeitplan für die Umsetzung des Auftrags einzuhalten.  Bei Fälligkeit des True Up-Prozesses erfolgt seitens des Beraters eine Qualitätssicherungsprüfung und abschließend die Auftragserteilung an Microsoft. Der Softwarehersteller übermittelt dem Kunden am Ende eine Auftragsbestätigung und liefert die bestellten Produkte an das Unternehmen.

Die Laufzeit des Enterprise Agreement beläuft sich auf drei Jahre und verpflichtet den Kunden dazu einen Auftrag jährlich an Microsoft zu erteilen. In einem Kalenderjahr kann eine beliebige Anzahl an True Up-Bestellungen aufgegeben werden. Eine Bestellung muss einmal pro Jahr innerhalb des EA-Zeitraums erfolgen. Der Bestellzeitraum muss 60 Tage vor bzw. maximal 15 Tage nach dem Jahrestag des EA-Registrierungsdatums liegen. Sollte in einem Kalenderjahr keine einzige True Up-Bestellung aufgegeben worden sein, so muss der Kunde dennoch eine „Nullverwendungs-True-Up-Bestellung“ erteilen und dabei handelt es sich um ein Konzern-Update.

Vorteile
Ein Kunde entscheidet sich für einen EA-Vertrag, um von damit verbundenen Vorteilen zu profitieren. Der Erwerb der Lizenzen erfolgt unter einem zentralen Vertrag. Er kann wählen, ob er die Lizenzen als klassische Software oder als Microsoft Cloud Service erwerben möchte. Beide Varianten lassen sich bei Bedarf kombinieren. Es werden Volumenrabatte basierend auf dem Umfang des Abnahmevolumens gewährt. Im Enterprise Agreement ist die Software Assurance enthalten. Die Software Assurance erweitert die Nutzungsrechte, die ausgewählte Einsatzbereiche erlauben wie mobiles Arbeiten oder Ressourcen-Optimierung im Rahmen virtualisierter Rechenzentren. In der Assurance sind weitere Leistungen wie End User online Trainings, Deployment Workshops oder 24*7 IT-Support enthalten.

Das Handling und Management von gebrauchten Microsoft Software erscheint deutlich einfacher und zudem deutliche preiswerter. Wichtig in diesem Zusammenhang ist uch noch, dass zusätzlich zu den Verträgen mit dem Hersteller können natürlich gebrauchte Office Produkte zusätzlich im freien Markt erworben werden.

Zur Nutzung eines Enterprise Agreement muss der Kunde ein  Microsoft Product and Service Agreement (MPSA)  abgeschlossen haben. Die MPSA ersetzt das bisherige Microsoft Business and Services Agreement (MBSA) und beinhaltet einen optimierten Vertragsaufbau, flexible transparente Vertragsoptionen, Unterstützungs-Tools und eine vereinfachte Lizenzierung einer hybriden Cloud.

Der MPSA-Vertrag führt die Bestimmungen des Select-Plus-Vertrags, des MBSA und des Microsoft Online Subscription Agreements in ein Vertragswerk zusammen. Der Select-Plus-Vertrag gilt für die Bedarfsbeschaffung. Bei Abschluss eines MPSA erhält der Kunde einen Purchase Account (PA), mit dem er Beschaffungsstrukturen einzelner Organisationsbereiche seines Unternehmens innerhalb des Vertrags abbilden kann. Das MPSA-Lizenzmodell wurde für hybride Cloud-Lösungen in Firmen geschaffen. Der PA ist ein Einkaufskonto und der Kunde kann sowohl den Umfang als auch Art dieses Kontos selbst festlegen.

Ein Einkaufskonto wird als Vertragsverwalter eingerichtet und es lassen sich Berechtigungen erteilen bzw. widerrufen. Alle erworbenen Produkte und Online-Services sind den jeweiligen Einkaufskonten untergeordnet und sind Bestandteil des entsprechenden MPSA. Basierend auf einem Preisstufenmodell werden die Preise ermittelt. Die Softwareprodukte werden in der MPSA in die Produktpools Systeme, Server und Anwendungen eingeteilt. Innerhalb der genannten Bereiche gelten Preisstufen. Je Pool errechnen sich die Preisstufen auf Grundlage des jeweiligen Einkaufsvolumens.

Das Lizenzmanagement wird mit dem EA und MPSA für Unternehmen deutlich vereinfacht und die Kosten für Software-Einkäufe durch die gewährten Rabatte reduziert.

Quellen:
http://news.digicomp.ch/de/2014/02/20/veraenderung-bei-der-microsoft-lizenzierung/
http://www.mittelstandswiki.de/wissen/Microsoft_Products_%26_Services_Agreement

Enterprise Agreement raubt Entscheidungsfreiheit
Das Enterprise Agreement eröffnet Unternehmen zwar die Möglichkeit kosteneffektiv die neuesten Microsoft-Programme zu erwerben aber auf der anderen Seite bedeutet dies eine starke Einschränkung der Entscheidungsfreiheit. Denn es werden alle Desktops, CPUs und Systeme erfasst, auf denen Microsoft-Produkte laufen und schließt das Betriebssystem Windows mit ein.

Die Verantwortlichen eines Unternehmen binden sich mit ihrer Unterschrift unter einen EA-Vertrag für drei Jahre an Microsoft und den damit verbundenen Kosten. Die Kosten resultieren vor allem durch die Verpflichtung jährlich mindestens eine Software-Bestellung im Rahmen des „True Up“-Prozesses aufzugeben, selbst wenn keine neuen Programme benötigt werden sollten.

Die Erfassung der gesamten Systeme auf denen Microsoft-Produkte laufen bedeutet eine totale Transparenz gegenüber dem Software-Monopolisten aus Redmond. Basierend auf der erfassten Hardware kann Microsoft die genaue Anzahl neuer Softwarelizenzen ermitteln. Die lange EA-Vertragslaufzeit sichert dem Konzern für drei Jahre pro EA-Vertrag eine sichere Einnahmequelle, weil die vertraglich gebundenen Firmen zwangsweise jährlich mindestens eine Bestellung aufgeben müssen.  Je nach Unternehmensgröße können die Einnahmen aus einer Bestellung sich auf einen Millionenbetrag belaufen.

Die Einrichtung des Enterprise Agreement hat Microsoft ausschließlich zur Sicherung seiner Einnahmen beschlossen, da sich unter anderem das neue Betriebssystem Windows 8 wegen seiner unbeliebten Touch-Bedienung vor allem bei Firmen schlecht verkauft. Nur Unternehmen, die auf aktuelle Software aus dem Hause Microsoft angewiesen sind, profitieren von dem EA-Programm, während alle anderen und dabei vorwiegend kleinere Firmen praktisch umsonst Geld ausgeben. Zum Beispiel wird sich die Textverarbeitung Microsoft Office in einem Jahr bezüglich ihrer Funktionen nicht sonderlich stark verändert haben, weshalb nicht unbedingt die aktuellste Version für den täglichen Einsatz erforderlich ist.

Adobe und Oracle
Wie Microsoft setzen auch die Softwarehersteller Oracle und Adobe auf ein vergleichbares Modell des Enterprise Agreement zur Kundenbindung.

Bei Adobe (http://www.adobe.com/ch_de/volume-licensing/business/enterprise-agreement.html) erhalten Unternehmen, die sich für einen EA-Vertrag hohe Rabatte gestaffelt nach der Menge der erworbenen Lizenzen. Die Höhe der Vergünstigungen basiert auf dem Auftragswert der Erstbestellung. Die Laufzeit eines Adobe EA-Vertrags beläuft sich auf drei Jahre.

Eine Besonderheit ist die Gewährung eines dreijährigen Preisschutzes auf Basis der Erstbestellung. Im Rahmen ihres EA-Vertrags können Firmen alle Programme der Adobe Acrobat Produktfamilie und Adobe Presenter erwerben. Alle EA-Vertragskunden erhalten einen umfassenden 24-Stunden-Support während der gesamten Vertragslaufzeit.

Der Softwarehersteller Oracle (http://www.cio.de/strategien/2257751/) hat mit dem Unlimited Licence Agreement (ULA) eine Pauschal-Konzernlizenz eingeführt. Die Laufzeit der ULA liegt zwischen zwei und fünf Jahren. Die ULA wird in Deutschland seit dem Jahr 2006 angeboten, umfasst gebündelt die Nutzungs- und Wartungsbedingungen aller im Unternehmen eingesetzter Oracle-Software. Die Besonderheit ist der Verzicht auf eine vertraglich festgelegte Lizenzanzahl. Der Preis wird basierend auf einer gemeinsamen Verbrauchsprognose ermittelt und festgelegt. Vertraglich wird die Zahl der Lizenzen als »unlimitiert« beschrieben.

Nach Ablauf des ULA-Vertrags wird festgestellt, wie viel Oracle-Programme tatsächlich verbraucht wurden. Sollte das Ergebnis unter der Prognose liegen, erhält der Kunde keine Erstattungen und einen weiterhin gleichbleibenden Support. Wenn die bei Vertragsunterzeichnung festgelegte Lizenzanzahl überschritten wurde, muss der Kunde keine Nachzahlung fürchten, sondern die real genutzten Lizenzen werden festgeschrieben.

Die Vorteile der ULA für den Kunden sind bessere Rabatte, ein umfassender Support, ein geringerer Aufwand im Lizenzmanagement und ein bessere Verwaltung der Verträge. Die Koordination zwischen der IT-Einkaufsabteilung und der Softwarenutzung erfährt eine Verbesserung. Der ULA-Vertrag wiegt die Unternehmen in Sicherheit, aber sie sollten dennoch ein strukturiertes Lizenzmanagement betreiben, um optimal vom Oracle Unlimited Licence Agreement profitieren zu können.

Alle drei Softwarekonzerne erzielen ihre Einnahmen nicht nur durch den Softwareverkauf. Die Umsätze werden verstärkt mit Wartungs-, und Serviceverträgen erzielt, da sie eine relativ sichere Einnahmequelle darstellen.

Die Nachteile des EA und vergleichbarer Programme sind die sehr lange Laufzeit, die Verpflichtung einmal jährlich eine Bestellung aufzugeben und die damit verbundenen eigentlich unnötigen Ausgaben. Das Unternehmen kann durch das EA den Händler nicht frei wählen, sondern kann die Software ausschließlich bei Microsoft, Oracle oder Adobe erwerben. Gebrauchte Software bietet hier eine Alternative zu dem „Luxusprogramm“ von Microsoft, weil hier bis zu 50 Prozent gegenüber dem Neupreis gespart werden kann und der Kunde technische Unterstützung durch den Support erhält.

Firmenporträts TOP 5 ERP-Hersteller – Oracle

Oracle
Der Softwarehersteller Oracle wurde im Jahr 1977 von Lawrence J. Ellison in Redwood Shores gegründet. Der Jahresumsatz liegt mit Stand 2013 bei 37,18 Milliarden US-Dollar und weltweit sind über 122.000 Mitarbeiter bei Oracle beschäftigt. Das Produktangebot umfasst Datenbankprodukte, Unternehmenslösungen, Hardware und Entwicklungssoftware.

Im Bereich ERP ist Oracle mit seinen Produkten  E-Business Suite und der Collaboration Suite aktiv. Der Marktanteil im ERP-Markt beläuft sich auf 17 Prozent und belegt den zweiten Platz hinter dem Erzkonkurrenten SAP. Die ERP-Produkte von Oracle richten sich in erster Linie an große international tätige Unternehmen, große mittelständische Firmen und Konzerne.

Quelle:
http://www.oracle.com/de/solutions/midsize/business-solutions/erp/index.html

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Streit um gebrauchte Softwarelizenzen?

„Große Softwarehersteller wie SAP, Oracle oder Microsoft sehen in dem florierenden Gebrauchtwarenhandel eine Verletzung ihrer Urheberrechte. Die Unternehmen befürchten empfindliche Umsatzeinbußen und versuchen, die Weitergabe weitgehend zu unterbinden.“

 

Quelle:

http://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/suoour-streit-um-gebrauchte-softwarelizenzen-urteil-erwartet/296538626/2000

(dpa)

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SAP steigt in den Ring mit IBM und Oracle

Auseinandersetzungen zu In-Memory-Datenbanksystemen: HANA gegen DB2 BLU. Werden die Geschäftspartner von früher nun zu „tiefen Feinden“ ?

Den gesamten Artikel finden Sie unter: http://www.cio.de/news/cionachrichten/2923637/?r=462616016741907&lid=260677&pm_ln=103

Autor:  Daniela Hoffmann

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